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Nützliche Tipps für den Alltag im Rollstuhl

Rollstuhlfahrer stoßen häufig auf Hürden, die gehenden Menschen nicht bewusst sind. Aus diesem Grund ist es besonders als Neuling hilfreich, einige Tipps und Tricks zu kennen, die den Alltag im Rollstuhl erleichtern.

In diesem Blogbeitrag finden Sie daher wertvolle Informationen – damit Sie unkompliziert und maximal mobil unterwegs sein können. Diese richten sich vor allem an Fahranfänger, aber vielleicht ist ja auch für Sie als Rollstuhl-Profi noch der ein oder andere nützliche Hinweis dabei.

Tipps, die hilfreich sein können, wenn Sie gerade auf der Suche nach einem Rollstuhl sind, können Sie hier nachlesen:

Rollstuhl auf Rezept: Was ist dafür notwendig?
In 5 Schritten einen Elektrorollstuhl beantragen
Rollstuhlarten: Welcher Rollstuhl-Typ eignet sich für Ihre Ansprüche?
(Elektro-)Rollstuhl für draußen – diese Eigenschaften sollte er haben

Absolvieren Sie ein Rollstuhl- und Mobilitätstraining

Als Fahranfänger ist es wichtig, sich erst einmal mit dem neuen Hilfsmittel vertraut zu machen. Sie sollten beispielsweise wissen, wie Sie ein Kippen des Rollstuhls verhindern, Hindernisse überwinden und sich während Ihres Alltags im Rollstuhl möglichst kraftsparend fortbewegen.

In der Regel erlernen Sie Grundlagen während des Mobilitätstrainings, das Ihnen im Zuge einer Reha angeboten wird. Sollte Ihnen das nicht ausreichen, können Sie jederzeit freiwillig ein weiteres Training absolvieren. Fragen Sie dazu beispielsweise in Ihrem Sanitätshaus nach oder suchen Sie im Internet nach Angeboten in Ihrer Nähe.

Der Rollstuhl im Alltag: Regelmäßige Wartung

Ein Rollstuhl ist Ihre Mobilitätsgarantie. Damit Sie sich auch langfristig darauf verlassen können, sollten Sie ihn regelmäßig überprüfen. Gewissenhafte Reinigung und Wartung helfen ausschlaggebend dabei, die Lebensdauer Ihres Hilfsmittels zu gewährleisten.

Im alltäglichen Gebrauch ist Ihr Rollstuhl unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt. Schmutz, kleine Steinchen, Erschütterungen – all das kann Auswirkungen haben. Deshalb ist es beispielsweise wichtig, regelmäßig den Reifendruck zu prüfen und das Hilfsmittel von Dreck zu befreien.

Ausführliche Informationen dazu, worauf Sie achten sollten, können Sie in unserem Blogbeitrag Frühjahrsputz: Die richtige Reinigung & Wartung Ihres Rollstuhls nachlesen.

Verstauen Sie Ihr Gepäck sicher

Einkaufstaschen, Rucksack oder ein Paket für die Post – bei täglichen Erledigungen ist es früher oder später notwendig, Dinge zu verstauen. Zu diesem Zweck können Sie auf Rollstuhltaschen zurückgreifen oder aber Ihren Rucksack an die Rückenlehne hängen.

Folgende Dinge sollten Sie dabei allerdings beachten: Wertgegenstände sollten Sie am Körper tragen, um unbemerktem Diebstahl entgegenzuwirken. Außerdem ist wichtig, dass Ihr Gepäck vor dem Herunterfallen gesichert ist. So verhindern Sie, dass ein Verlust unbemerkt bleibt. Zudem kann das Aufheben je nach körperlichen Voraussetzungen nicht oder nur schwer möglich sein. Taschen und Rucksäcke, die Sie an den Rollstuhl hängen, sollten nicht schwer befüllt sein.

Lassen Sie den Dreck draußen

Ihr Alltag im Rollstuhl führt Sie über Schotter, Lehm und andere Bodenbeläge, die häufig den Weg in den Innenbereich finden. Manche Rollstuhlfahrer greifen auf unterschiedliche Modelle zurück, die sie ausschließlich in der Wohnung oder im Außenbereich nutzen. Mangels Stellplätzen oder aus finanziellen Gründen ist das aber nicht immer möglich.

Wenn Sie Ihren Rollstuhl sowohl außen als auch innen nutzen, kann eine Schmutzfangmatte das Mittel der Wahl sein. Platzieren Sie diese im Flur und fahren Sie darauf ein paar Mal hin und her. Den größten Teil des Schmutzes lassen Sie darauf zurück und tragen ihn nicht mit in die Wohnung.

Lernen Sie alltägliche Wege kennen und informieren Sie sich vorab

Leider ist noch lange nicht jeder Ort barrierefrei oder gar rollstuhlgerecht. Das bedeutet für Sie, dass Sie Ihre Wege kennen sollten. Fahren Sie bestimmte Strecken regelmäßig, wird sich schnell eine gewisse Sicherheit einpendeln. Aber gerade neue Routen können Sie vor Herausforderungen stellen: Dazu zählen beispielsweise defekte Fahrstühle, Baustellen, Bordsteine und fehlende Rampen.

Ihr Alltag im Rollstuhl ist weitaus entspannter, wenn Sie sich vorher sicher sein können, nicht auf unüberwindbare Hindernisse zu stoßen. Vor unbekannten Strecken können Sie dazu beispielsweise die entsprechende Institution, die Sie besuchen möchten, telefonisch befragen. Mittlerweile gibt es aber auch Apps oder Internetseiten, die Sie dabei unterstützen können. Ein bekanntes Beispiel ist die Wheelmap. Diese zeigt Ihnen an, ob ein Ort rollstuhlgerecht ist.

Übrigens: Barrierefrei bedeutet nicht immer auch „mit dem Rollstuhl nutzbar“. Da das vielen Menschen nicht bewusst ist, sollten Sie bei Nachfragen explizit nach der möglichen Nutzung mit dem Rollstuhl fragen. Wo genau der Unterschied liegt, können Sie in unserem Blogbeitrag Rollstuhlgerecht oder barrierefrei – das müssen Sie wissen nachlesen.

Vergessen Sie niemals die Feststellbremse!

Grundsätzlich bringt der Alltag immer wieder Situationen mit sich, in denen man warten muss. Sei es in der Schlange beim Bäcker oder bei der Fahrt mit dem Bus. Aber auch, wenn Sie den Rollstuhl kurzzeitig irgendwo abstellen – etwa beim Arztbesuch – betätigen Sie immer die Feststellbremse!

Rollt der Rollstuhl weg, ist das ärgerlich. Sitzen Sie (beispielsweise in der Bahn oder im Bus) darin, kann es sogar gefährlich sein.

Mit dem Rollstuhl im Alltag: Tische unterfahren

Die Kombination von Rollstuhl und Tisch ist manchmal sehr kompliziert. Beispielsweise, wenn die Höhe des Tisches nicht mit Ihrer Sitzhöhe kompatibel ist. Das ist leider häufig der Fall, denn: Sie richtet sich in der Regel nach der Standardgröße von Stühlen.

In einem Rollstuhl sitzen Sie in der Regel auf einer anderen Höhe und auch die Armlehnen können ein Unterfahren unter den Tisch problematisch gestalten. Wenn es Ihnen möglich ist, sollten Sie sich auf einen Stuhl umsetzen. Andernfalls empfiehlt es sich, die Gegebenheiten (beispielsweise eines Restaurants) vorab zu erfragen.

Halten Sie das Wetter immer im Blick

„Ich bin ja nicht aus Zucker“ oder „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“, heißt es oft bei Spazierfahrten bei Schnee oder Regen. Das stimmt – um beispielsweise Unterkühlung zu vermeiden, ist die passende Bekleidung unerlässlich. Sie ist allerdings nicht das Einzige, das es zu beachten gilt.

Schlechtes Wetter birgt noch weitere Begebenheiten, die Sie beachten sollten: Sich auf glatten oder matschigen Untergründen fortzubewegen ist anstrengend und kann gerade für Anfänger sehr nervenaufreibend sein. Unabhängig davon ist die Fahrt dann mit höheren Gefahren verbunden. Diese sollten Sie keineswegs unterschätzen.

Um den Alltag im Rollstuhl unbeschadet bestreiten zu können, sollten Sie den Wetterbericht zumindest im Hinterkopf haben. Auf diese Weise können Sie beispielsweise Ihre Route anpassen und besonders matschige Untergründe meiden.

Alltag im Rollstuhl: Machen Sie sich Tag und Nacht sichtbar

Vor allem bei den oben genannten Wetterverhältnissen ist es sehr wichtig, dass Sie gut sichtbar sind. Aber auch wenn Sie in der Nacht unterwegs sind, sollten Sie an dieser Stelle nachhelfen.

Katzenaugen können eine gute Unterstützung sein. Noch besser ist es aber, wenn Sie Ihren Rollstuhl mit dafür vorgesehenen Beleuchtungssets ausrüsten.

Achten Sie auf die Zeichen Ihres Körpers

Dieser Rat gilt eigentlich für jeden immer und überall – wir wollen ihn aber noch mal hervorheben: Achten Sie auf die Anzeichen Ihres Körpers!

Ihr Rollstuhl drückt? Sie sitzen unbequem? Sie bekommen Rückenschmerzen oder bemerken eine ungesunde Haltung?

Grundsätzlich sollte Ihr Rollstuhl ideal an Ihre Körpermaße angepasst sein. Kneift es doch, suchen Sie am besten ein Sanitätshaus auf, um zu prüfen, woran das liegen könnte.

Wenn Sie Ihren Alltag im Rollstuhl verbringen, ist es wichtig, dass Sie bequem sitzen. Andernfalls riskieren Sie körperliche Schäden und Langzeitfolgen wie Dekubitus oder Haltungsschäden.

Der elektrische Rollstuhl im Alltag

Die oben genannten Tipps & Tricks lassen sich auf jeden Rollstuhl beziehen. Bei der Nutzung eines Elektrorollstuhls sollten Sie ein paar weitere Dinge beachten. Dazu gehört beispielsweise die Akkuladung, damit Sie nicht plötzlich auf halbem Weg stehenbleiben. Der Vorteil des ergoflix liegt hierbei darin, dass der Akku recht leicht ist. Je nach Modell können Sie einen Ersatz-Akku mit sich führen, um auf Nummer Sicher zu gehen.

Bei der regelmäßigen Wartung Ihres Elektrorollstuhls sollten Sie außerdem auch Kabel und die Akkuleistung überprüfen (lassen).

Wir hoffen, Ihnen den Alltag im Rollstuhl mit diesem Beitrag ein wenig erleichtern zu können. Vielleicht fehlt Ihnen ein Punkt auf der Liste? Sagen Sie uns gern, welchen Tipp Sie für besonders wichtig halten.

Sollten Sie Fragen zum Alltag mit dem ergoflix haben, können Sie uns außerdem gern kontaktieren. Sie erreichen uns telefonisch unter 02852 9459000 oder per Mail an: info@ergoflix.de.

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