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Rollstuhlarten: Welcher Rollstuhl-Typ eignet sich für Ihre Ansprüche?

Ein Rollstuhl ist ein Hilfsmittel für Menschen, die wegen körperlicher Einschränkungen überhaupt nicht mehr oder nur noch sehr beschwerlich gehen können. Soweit die allgemeine Definition. Doch: Rollstuhl ist nicht gleich Rollstuhl.

Auf dem Markt gibt es viele verschiedene Modelle. Da lautet die entscheidende Frage: Welches ist für mich das Richtige?

Um Ihnen die Suche zu erleichtern, stellen wir Ihnen die verschiedenen Rollstuhltypen an dieser Stelle einmal genauer vor und erklären außerdem, für welche Zwecke sie geeignet sind.

Funktion, Antrieb und Rahmen – worauf soll ich beim Kauf achten?

Die einzelnen Rollstuhlarten können anhand verschiedenster Merkmale unterschieden werden. Beispielsweise nach Antriebsart, Einsatzmöglichkeit oder Rahmenart.

Bevor Sie sich auf die Suche nach Ihrem persönlichen Rollstuhl machen, sollten Sie sich einige wichtige Fragen beantworten:

  • Benötige ich den Rollstuhl für den täglichen Gebrauch oder lediglich in bestimmten Situationen?
  • Kann ich ihn selbst durch Armkraft fortbewegen?
  • Nutze ich ihn für den Innen- oder Außenbereich – oder beides?
  • Muss der Rollstuhl platzsparend sein?

 

Nachfolgend unterscheiden wir die Rollstuhlmodelle zunächst nach der Antriebsart.

Unterscheidung nach Antriebsart

Hier gibt es zwei Kategorien:

1) Manuelle Rollstühle
Manuelle Rollstühle werden mit eigener Armkraft oder mit Hilfe einer schiebenden Person angetrieben. Diese Antriebsart kann weiter unterteilt werden:

Greifreifenantrieb
Dieser Antrieb wird am häufigsten verwendet. Dank der Greifreifen kann der Rollstuhl selbstständig durch Armkraft fortbewegt werden.

Einhandantrieb
Bei dieser Variante wird ein Greifreifen eingesetzt, der so konzipiert ist, dass der Rollstuhl auch mit nur einer Hand bedient werden kann.

Hebelantrieb
Hier wird der Rollstuhl mit Hilfe von Hebeln fortbewegt. Dies schont die Schulter- und Handgelenke.

Kurbelantrieb
Dieser Antrieb ist relativ neu auf dem Markt. Die angebrachten Kurbeln sind vergleichbar mit Fahrradpedalen und sorgen für einen Bewegungsablauf, der die Gelenke schont. Außerdem ist bei dieser Variante weniger Anstrengung notwendig als beim klassischen Greifreifenantrieb.

Schieberollstuhl
Dieses Hilfsmittel kann nur durch eine Hilfsperson fortbewegt werden.

Trippelrollstuhl
Dieser Rollstuhl besitzt kein Fußbrett und wird durch kleine „Trippelschritte“
des Nutzers bewegt.


2) Elektrische Rollstühle
Diese Modelle sind vor allem für Menschen geeignet, die ihren Rollstuhl nicht selbstständig bedienen können. Ein Elektrorollstuhl wird durch einen Motor angetrieben und zumeist mit einem kleinen Joystick gesteuert. Handelsübliche Modelle fahren in der Regel nicht schneller als 6 km/h.

Bei dieser Rollstuhlart sollten Sie vor der Anschaffung unbedingt darauf achten, wo und wie sie das Gefährt einsetzen möchten. Denn klassische E-Rollstühle sind relativ sperrig. Nutzen Sie Ihr Hilfsmittel vorrangig in der Wohnung, sollte es praktischerweise so schmal wie möglich sein. Mittlerweile gibt es auf dem Markt einige E-Modelle, die deutlich handlicher sind. So wie den ergoflix®, der sich darüber hinaus auch noch zusammenfalten und unkompliziert verstauen lässt.

Bei uns erfahren Sie allerhand Wissenswertes über Elektrorollstühle. Zum Beispiel, ob sich der Kauf eines gebrauchten Modells lohnt oder wo der Unterschied zwischen E-Rollstuhl und Elektromobil liegt. Lesen Sie dazu unsere weiterführenden Artikel.

Unterscheidung nach Rahmen

Neben dem Antrieb können Rollstuhltypen auch durch verschiedene Arten von
Rahmen unterschieden werden. Hier gibt es drei große Gruppen:

Starrrahmenrollstühle
Dieser Rollstuhl kann präzise kontrolliert werden und ist äußerst robust. Obwohl der Rahmen starr ist, lässt sich dieses Modell an individuelle Bedürfnisse in Bezug auf Sitzhöhe, Sitzbreite oder Rollwiderstand anpassen.

Faltrahmenrollstühle
Rollstühle mit einem Faltrahmen können zusammengeklappt werden. Sie sind daher besonders platzsparend und können unkompliziert mit dem Auto transportiert werden.

Kantelrollstühle
Dieser Rahmentyp ist multifunktional. Sitzfläche und Rückenlehne können nach
hinten gekippt werden, so dass der Nutzer in diesem Rollstuhl sowohl sitzen als
auch liegen kann.

Unterscheidung nach Zweck

Diese Unterscheidung ist für den Kunden am wichtigsten. Wenn Sie auf der Suche nach einem Rollstuhl sind, der Sie dauerhaft oder in einer bestimmten Situation unterstützt, sollten Sie die verschiedenen Modelle anhand ihrer jeweiligen Zweckmäßigkeit vergleichen. Viele der folgenden Rollstuhlarten gibt es sowohl mit manuellem als auch mit elektrischem Antrieb, mit Starrahmen oder als Faltrollstuhl.

Standardrollstuhl

Der Standardrollstuhl wird besonders häufig genutzt. Da er sich allerdings kaum individuell anpassen lässt, ist er in erster Linie als vorübergehende Hilfe geeignet. Wenn Sie beispielsweise nach einer Operation am Bein kurzzeitig eingeschränkt sind und nicht gehen können oder sich einen Rollstuhl am Flughafen ausleihen, wird Ihnen in der Regel ein solches Modell zugeteilt.

Der Rollstuhl wird manuell betrieben und kann selbständig fortbewegt oder von einer Hilfsperson geschoben werden. Weil dieses Modell relativ schwer und unhandlich daherkommt, ist es nicht unbedingt für den dauerhaften Gebrauch geeignet.

Leichtgewichtrollstuhl

Dieser Rollstuhl ist mit einem Rahmen aus Aluminium ausgestattet und deshalb leichter als der Standardrollstuhl. In der Regel hat dieses Modell ein Eigengewicht von 14 bis 18 Kilogramm. Der Leichtgewichtrollstuhl ist für die dauerhafte Nutzung besonders empfehlenswert, da er sich leichter schieben, transportieren und im Auto verstauen lässt.

Multifunktions-/Pflegerollstuhl

Der Multifunktions- oder Pflegerollstuhl fällt in der Regel unter die Kategorie der „Schieberollstühle“, da sich die Nutzer kaum aus eigener Kraft bewegen können. Dieses Modell wurde explizit für Menschen mit einer schweren Behinderung konzipiert.

Die Position des Nutzers kann dabei flexibel zwischen aufrecht und halbliegend variiert werden. Außerdem sind Kopfstützen, Fußstützen und Armlehnen vorhanden.

Aktiv-/Adaptivrollstuhl

Aktivrollstühle (oder auch Adaptivrollstühle) eignen sich für den täglichen Gebrauch. Da dieses Modell ausschließlich aus Leichtmaterial (Aluminium, Carbon oder Titan) besteht, wird das Gewicht des Rollstuhls maximal reduziert und die selbstständige Fortbewegung somit enorm erleichtert.

Maße und Ausstattung lassen sich bei diesem Rollstuhltyp auf Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen. Zuvor sollten Sie sich aber in einem persönlichen Gespräch fachkundig beraten lassen. Auch eine Probefahrt ist unerlässlich.

Geländerollstuhl

Für das Fahren auf unebenen Untergründen sind sogenannte Geländerollstühle besonders gut geeignet. Auch diese Rollstuhlart kann mehrfach unterteilt werden – je nach dem, für welchen Einsatzort das Hilfsmittel benötigt wird. So hat beispielsweise ein Strandrollstuhl besonders breite Reifen, um gut durch Sand manövriert werden zu können.

Sportrollstuhl

Sportrollstühle gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, um sie perfekt an die entsprechende Sportart anpassen zu können. Mit Rennrollstühlen lässt sich beispielsweise eine besonders hohe Geschwindigkeit erreichen. Andere Sportrollstühle verfügen hingegen über einen speziellen Rammbügel oder Schutzbügel und eignen sich damit für Rollstuhlrugby oder Rollstuhlbasketball.

Stehrollstuhl

Dank einer eingebauten Aufrichtfunktion ermöglicht dieses Rollstuhlmodell dem Nutzer, vom Sitzen ins Stehen zu kommen. Stehrollstühle sind je nach individuellen Anforderungen manuell oder elektrisch erhältlich.

Dusch- und Toilettenrollstühle

Diese Rollstühle werden häufig in der Pflege oder im Krankenhaus eingesetzt, um den Patienten selbstständige Hygiene zu ermöglichen. Ein Dusch- und Toilettenrollstuhl besteht aus nässeunempfindlichen und leicht desinfizierbaren Materialien.

Kinderrollstuhl

Ein Rollstuhl für Kinder muss noch einmal ganz spezielle Anforderungen erfüllen. So ist ein Kinderrollstuhl darauf ausgerichtet, „mitzuwachsen“. Damit wird gewährleistet, dass nicht nach jedem Wachstumsschub des Kindes gleich ein neues Gefährt gekauft werden muss. Außerdem ist dieses Modell stabil und so konzipiert, dass es nicht so schnell umfällt.

Beispiel ergoflix®

Der ergoflix® zeigt, dass ein Rollstuhl auch mehreren Kategorien zugeordnet werden kann. Unsere Modelle sind sowohl elektrisch als auch faltbar. Im Vergleich zu anderen E-Rollstühlen sind sie außerdem besonders leicht.

Dank dieser Voraussetzungen eignet sich der ergoflix ® perfekt für den Innen- und Außenbereich. Außerdem lässt er sich unkompliziert verstauen und kann somit auch auf Reisen oder Ausflügen genutzt werden.

Für weitere Informationen und um herauszufinden, welches unserer ergoflix ®-Modelle am Besten für Ihre persönlichen Bedürfnisse geeignet ist, melden Sie sich gerne bei uns unter 02852-94590-00

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