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Elektrorollstühle
Krankenkassenzuschuss für Deinen Elektrorollstuhl

Hilfsmittelantrag Elektrorollstuhl: Der einfachste Weg zu Deinem E-Rollstuhl

Mit uns stellst Du Deinen Hilfsmittelantrag sicher und bequem. Unser Krankenkassenmanagement begleitet Dich Schritt für Schritt dabei, den Zuschuss für Deinen faltbaren E-Rollstuhl bei Deiner Krankenkasse zu beantragen.
Musterbeispiel für das Rezept für einen faltbaren Elektrollstuhl

So stellst Du einen Hilfsmittelantrag für einen Elektrorollstuhl bei der Krankenkasse

Eine Leistung von Krankenkassen besteht darin, Dich zu unterstützen, wenn Du auf ein Hilfsmittel angewiesen bist. Dazu gehören auch elektrische Rollstühle. Das Vorgehen ist dabei immer das Gleiche, aber: Damit ein faltbarer E-Rollstuhl von der Krankenkasse übernommen wird, müssen bestimmte Voraussetzungen gegeben sein. Welche das sind und worauf Du bei der Beantragung achten solltest, erfährst Du hier.

In diesem Ratgeber erklären wir Dir den gesamten Ablauf, geben Tipps für eine erfolgreiche Antragstellung und zeigen Dir, wie Du bei einer Ablehnung mit einem Widerspruch Deine Chancen verbesserst.
Eine Seniorin holt sich bei Ihrem Arzt ein Rezept für einen faltbaren Elektrollstuhl ab.Button Schritt 1 Arztgespräch & Verordnung

Ärztliche Verordnung

Suche Deinen Arzt auf und beschreibe Dein Anliegen. Du wirst eingehend untersucht, damit Dein Arzt feststellen kann, ob ein faltbarer E-Rollstuhl medizinisch notwendig ist. Wird dies bestätigt, besprichst Du mit Deinem Arzt, welcher Rollstuhl für Dich infrage kommt. Dieser schreibt in einer Verordnung (ähnlich Rezept) genau auf, warum Du einen Elektrorollstuhl benötigst. Dabei sollte vor allem ersichtlich werden, weshalb ein manueller Rollstuhl nicht infrage kommt. Statt nur „Elektrorollstuhl“ zu schreiben, sollte Dein Arzt zusätzliche Angaben machen: Muss der Rollstuhl faltbar sein? Soll er besonders leicht sein, damit er transportiert werden kann? Benötigst Du eine spezielle Steuerung oder ein Modell mit großer Reichweite?

Je klarer die ärztliche Verordnung formuliert ist, desto besser kann die Krankenkasse nachvollziehen, warum genau dieser elektrische Rollstuhl notwendig ist. Das erhöht Deine Chancen auf eine Genehmigung erheblich.

FlixTipp: Lasse Dir eine Kopie der Verordnung geben, um später im Antragsprozess jederzeit darauf zugreifen zu können.
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Kontaktaufnahme mit ergoflix

Mit der ärztlichen Verordnung wendest Du Dich an ergoflix. Wir sind Spezialisten für faltbare Elektrorollstühle und kennen uns bestens mit dem Beantragungsprozess Deines Hilfsmittels aus. Bei uns beraten Dich erfahrene Medizinprodukteberater, die sowohl die Anforderungen der Krankenkassen kennen als auch Deine persönlichen Bedürfnisse im Blick haben.

Die Beratung erfolgt telefonisch oder per E-Mail und wird bei Bedarf durch Sanitätshauspartner bei Dir vor Ort ergänzt.
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Eine Seniorin telefoniert mit einem Mitarbeiter der Firma ergoflix und lässt sich beraten.Button Schritt 2 Kontaktaufnahme
Ein junger Mitarbeiter der Firma ergoflix erklärt bei einer Probefahrt einer älteren Dame den roten ergoflix® LX.Button Schritt 3 Probefahrt bei Dir Zuhause

Probefahrt bei Dir zuhause

Ein Elektrorollstuhl begleitet Dich über eine lange Zeit und sollte deshalb perfekt auf Dich abgestimmt sein. Daher ist eine Probefahrt ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu Deinem Hilfsmittel. Diese findet entweder bei Dir zuhause oder direkt in einem Sanitätshaus in Deiner Nähe statt.

Bei einer Probefahrt kannst Du verschiedene Modelle testen und herausfinden, welches am besten zu Dir und Deinen Bedürfnissen passt. Viele Betroffene merken erst beim Fahren, ob sie mit der Steuerung gut zurechtkommen, ob die Sitzposition bequem ist oder ob der Rollstuhl wendig genug für enge Räume ist.

Gut zu wissen: Eine solche Erprobung wird von den Krankenkassen positiv bewertet, weil sie zeigt, dass Du Dich bewusst für ein geeignetes Modell entschieden hast und keine Gefahr eines Fehlkaufs besteht.
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Video

Elektrorollstuhl beantragen - In 5 Schritten

Entscheidung und Antragstellung

Wenn Du Dich für einen elektrischen Rollstuhl von ergoflix entschieden hast, wird der offizielle Antrag zusammen mit einem Kostenvoranschlag, dem Erprobungsbericht sowie der ärztlichen Verordnung von Deinem Sanitätshaus bei der Krankenkasse eingereicht.

Das Beste: Das Sanitätshaus übernimmt in den meisten Fällen die Kommunikation mit der Krankenkasse. Du musst Dich also nicht selbst um die Formulare kümmern. Wichtig ist, dass alle Unterlagen vollständig sind, damit keine Verzögerungen entstehen. Hier zahlt es sich aus, dass ergoflix und das Sanitätshaus eng zusammenarbeiten und den Prozess für Dich strukturieren.
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Eine Seniorin macht zusammen mit einem Mitarbeiter von ergoflix den Hilfsmittelantrag für einen faltbaren Elektrrollstuhl.Button mit Inschrift Schritt 4 Entscheidung und Antragsstellung
Eine Seniorin sitzt auf einem gemütlichen Sessel und schaut sich fröhlich etwas auf einem Tablet an.Button mit Inschrift Rückmeldung der Krankenkasse

Rückmeldung der Krankenkasse zu Deinem Elektrorollstuhl

Sobald der Hilfsmittelantrag für Deinen faltbaren Elektrorollstuhl eingereicht ist, beginnt die Bearbeitungszeit. Laut Gesetz muss die Krankenkasse innerhalb von drei Wochen eine Entscheidung treffen. Wird der Medizinische Dienst (MDK) eingeschaltet, kann sich die Frist auf fünf Wochen verlängern.

Sollte die Krankenkasse die Frist nicht einhalten und Dich nicht rechtzeitig schriftlich darüber informieren, gilt Dein Antrag unter bestimmten Voraussetzungen sogar automatisch als genehmigt (§ 13 Abs. 3a SGB V). Deshalb lohnt es sich, die Bearbeitungszeiten genau im Blick zu behalten. Wenn Du nach zwei Wochen noch keine Rückmeldung erhalten hast, frage aktiv nach – manchmal beschleunigt ein Anruf die Bearbeitung.

Es kommt häufig vor, dass die Krankenkasse zusätzliche Informationen benötigt. Vielleicht möchte sie genauer wissen, wie oft Du den Elektrorollstuhl nutzen wirst, ob er auch für den Außenbereich gedacht ist oder wo er zu Hause abgestellt werden kann. In diesem Fall solltest Du gut vorbereitet sein. Die Experten von ergoflix unterstützen Dich kostenlos dabei, Rückfragen der Krankenkasse zu beantworten. So stellst Du sicher, dass Deine Angaben vollständig und nachvollziehbar sind.

FlixTipp: In unserem Blogbeitrag „Bearbeitungsfristen der Krankenkasse: Wie lange dauert eine Genehmigung Deines Hilfsmittelantrags?“ findest Du alle wichtigen Fristen und Tipps, wie Du mit Verzögerungen umgehen kannst.
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Genehmigung oder Ablehnung

Bescheid der Krankenkasse

Kostenzusage oder Widerspruch: So geht’s weiter

Ob die Krankenkasse den Kostenvoranschlag für Deinen faltbaren Elektrorollstuhl gewährt, erfährst Du in einem entsprechenden Bescheid. Im Falle einer positiven Rückmeldung darfst Du Dich freuen: Schon bald kannst Du Deinen Elektrorollstuhl von ergoflix in Empfang nehmen.

Hast Du eine Ablehnung erhalten, muss das noch keine endgültige Entscheidung sein. Unser Tipp: Erkundige Dich nach dem Grund der Ablehnung und lege innerhalb von vier Wochen Widerspruch bei Deiner Krankenkasse ein. Nutze die Chance und begründe noch einmal, wieso Du genau diesen elektrischen Rollstuhl benötigst. Bitte auch Deinen Arzt erneut, die medizinische Notwendigkeit Deines bevorzugten Rollstuhls zu bestätigen und zu begründen.

Konkrete Argumente für einen elektrischen Rollstuhl können je nach individueller Situation zum Beispiel sein:
  • Die notwendige Mobilität im Alltag kann nur durch einen elektrischen Antrieb sichergestellt werden, da Kraft, Ausdauer oder Belastbarkeit für einen manuellen Rollstuhl nicht ausreichen.
  • Der Elektrorollstuhl wird regelmäßig außerhalb der Wohnung genutzt, beispielsweise für Arzttermine, Einkäufe, Therapien oder soziale Aktivitäten. Daher ist eine Faltbarkeit für den Transport notwendig.
  • Der Wohnraum oder vorhandene Abstellflächen bieten nicht ausreichend Platz für einen großen, starren Elektrorollstuhl.
  • Angehörige oder Begleitpersonen können einen faltbaren Elektrorollstuhl deutlich leichter verladen und transportieren als ein nicht faltbares Standardmodell.
FlixTipp: In unserem Blogbeitrag „Krankenkasse lehnt Hilfsmittel ab: So legst Du Widerspruch gegen die Ablehnung eines Hilfsmittels ein“ haben wir den Vorgang des Widerspruchs und alle wichtigen Fakten für Dich zusammengefasst.
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Das ergoflix-Team unterstützt Dich von der Auswahl des richtigen Elektrorollstuhls über die Antragstellung bis zur Genehmigung durch die Krankenkasse. Melde Dich jetzt bei uns!
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Häufig gestellte Fragen

Bei einer erfolgreichen Genehmigung Deines Elektrorollstuhls kannst Du damit rechnen, dass der Prozess vom Antrag bis zur Lieferung ca. vier bis sechs Wochen in Anspruch nimmt. Bei privater Krankenversicherung geht es oft schneller, da die Genehmigungswege kürzer sind.
Ja, die Krankenkasse kann mit ausreichender Begründung trotz Deines Wunsches zum Beispiel nur ein Standardmodell genehmigen. Du hast aber die Möglichkeit, mit ärztlicher Begründung ein passenderes Modell einzufordern.
Wenn Dein Gesundheitszustand sich verschlechtert und Dein aktuelles Hilfsmittel somit nicht mehr ausreicht, kannst Du ein neues Hilfsmittel beantragen oder Deinen bestehenden elektrischen Rollstuhl anpassen lassen. Es lohnt sich, die Krankenkasse frühzeitig einzubeziehen, damit diese die Notwendigkeit einer Umversorgung nachvollziehen kann.
Du kannst auch Rollstuhlzubehör bei Deiner Krankenkasse beantragen. Wenn dieses medizinisch notwendig ist, besteht die Chance, dass die Krankenkasse die Kosten übernimmt. Reines Komfort- oder Freizeitzubehör wird jedoch in der Regel nicht bezahlt.
Wenn Dein Hilfsmittelantrag zum faltbaren Elektrorollstuhl abgelehnt wird, kannst Du Widerspruch einlegen. Bleibt dieser erfolglos, kannst Du Dich unter anderem an Stiftungen, Hilfsorganisationen oder Fördereinrichtungen wenden. Zudem bieten viele Anbieter Ratenzahlungen für einen Privatkauf an.
Defekte und notwendige Reparaturen Deines Elektrorollstuhls übernimmt in der Regel das Sanitätshaus. Die Kosten trägt die Krankenkasse, wenn es sich um eine genehmigte Versorgung handelt. Hierbei gilt: Der Schaden wird nur von Deiner Kasse übernommen, wenn dieser nicht unter Vorsatz oder grob fahrlässig zustande gekommen ist.
Ja, Du kannst Deinen elektrischen Rollstuhl kaufen. Viele Rollstuhlanbieter ermöglichen Ratenzahlungen oder auch eine Rollstuhlmiete. Zudem gibt es Fördermöglichkeiten über Stiftungen oder Vereine, die Menschen mit Handicap unterstützen.
In Ausnahmefällen übernimmt die Krankenkasse die Kosten für einen Zweitrollstuhl – etwa, wenn ein zusätzliches Modell für unterschiedliche Einsatzbereiche medizinisch notwendig ist.
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