
Wer sich gesund ernährt, hält sich fit und verbessert sein Wohlbefinden. Einige Senioren und Pflegebedürftige haben jedoch nicht die Möglichkeit, selbst zu kochen oder haben Herausforderungen beim Essen. Essen auf Rädern kann daher eine gute Möglichkeit sein, eine bewusste Ernährung ohne großen Aufwand aufrechtzuerhalten. Doch was genau versteht man unter Essen auf Rädern? Und wird Essen auf Rädern von der Pflegekasse bezahlt? Antworten auf Fragen wie diese sowie Tipps, wie Du den passenden Anbieter findest, findest Du in diesem Blogbeitrag.
Essen auf Rädern umfasst die Lieferung von fertig zubereiteten Mahlzeiten nach Hause. Dein Essen liefern lassen kannst Du Dir je nach Vorliebe heiß oder tiefgekühlt. Außerdem kannst Du zwischen lokalen Anbietern und Online-Lieferanten sowie zwischen festen Lieferzeiten und einer flexiblen Belieferung wählen.
Viele Lieferanten spezialisieren ihr Angebot. Zu den Spezialgebieten zählen:
Aufgrund des großen Angebotes hast Du die Möglichkeit, die Anbieterauswahl von Deinen persönlichen Bedürfnissen abhängig zu machen.
Mal angenommen, Du hast Kau- beziehungsweise Schluckbeschwerden: In diesem Fall wählst Du einen Dienstleister, der spezielle Kost anbietet (z. B. püriert), die Du gut zu Dir nehmen kannst. Das erleichtert Deine Nahrungsaufnahme und Du musst Dich nicht selbst um die Zubereitung des Essens kümmern.
Das Angebot an mobilen Essenslieferanten ist sehr hoch. Finde den Anbieter, der ideal für Dich geeignet ist. Dazu gehört, dass die Mahlzeiten qualitativ und geschmacklich überzeugen. Um einen besseren Überblick zu erhalten, stellen wir daher nun einige Anbieter vor.
Ein guter Anlaufpunkt für Essen auf Rädern in der Nähe sind in erster Linie lokale Wohlfahrtsverbände. Zum Beispiel bieten die Caritas, die Johanniter, das DRK oder die Malteser Essen auf Rädern an. Lokale Dienstleister haben den Vorteil, dass Du Dich meist direkt in der Gemeinde, wie etwa im Seniorenbüro oder über Pflegestützpunkte beraten lassen kannst.
Präferierst Du einen privaten Lieferanten, hast Du die Möglichkeit, Dein Menü bei einem Online-Anbieter zu bestellen. Hier liefern etwa Meyer, apetito oder Landhausküche Essen auf Rädern aus.
Essen auf Rädern für Senioren und Pflegebedürftige wird nicht von der Pflegeversicherung übernommen. Falls Du Pflegegeld beziehst, kannst Du dieses aber für Deine Verpflegung verwenden.
Je nach Anbieter variiert der Preis für Essen auf Rädern. Meistens zahlst Du zwischen 5,00 und 10,00 Euro pro Mahlzeit.
Bei Spezialkost wie etwa laktose- oder glutenfreier Nahrung musst Du hingegen bis zu 13,00 Euro pro Mahlzeit einplanen.
Testergebnisse zeigen, dass die angebotenen Mahlzeiten stellenweise Mängel aufweisen. Zu diesen gehören: zu viel Fleisch, ein zu hoher Salzgehalt, unzureichende Nährwerte oder ein geringer Vitamingehalt.
Es lohnt sich daher, vorhandene Angebote genau zu prüfen. Eine sinnvolle Orientierung können Dir Zertifizierungen bieten, mit denen die meisten guten Anbieter ihre Produkte kennzeichnen.
Eine der bekanntesten Zertifizierungen ist der „DGE-Qualitätsstandard für Essen auf Rädern“. Dieser wurde von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) für das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) entwickelt.
Um Dir die Suche nach einem passenden Anbieter zu erleichtern, haben wir Dir einige Fragen zusammengetragen, die Du Dir nach dem Einholen von Angeboten stellen solltest:
Möchtest Du Dir Essen liefern lassen, empfehlen wir Dir zudem, vorher ein Probeessen zu bestellen. Anbieter stellen Dir dies in der Regel zur Verfügung, frage einfach nach.
Essen auf Rädern ist eine gute Lösung, um eine gesunde Ernährung im Alltag sicherzustellen. Das gilt insbesondere, wenn Du altersbedingt oder aufgrund eines Pflegegrads Unterstützung beim Kochen benötigst.
Letztlich kommt es jedoch auf den Anbieter an. Informiere Dich daher im Vorhinein genau über die Leistungen Deines Wunschanbieters.
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