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18. September 2026

Darias Leben mit ME/CFS: Wie der ergoflix ihr neue Freiheit schenkt 

Ein Leben mit ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom) fühlt sich oft so an, als würde der persönliche Akku morgens bei nur 10 % starten.

Das Bild zeigt eine Frau, eine ergoflix-Kundin, in ihrem ergoflix® LX

Ein Leben mit ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom) fühlt sich oft so an, als würde der persönliche Akku morgens bei nur 10 % starten. Die chronische Erkrankung, die meist nach einem Infekt auftritt, bringt den Körper extrem schnell an seine Belastungsgrenze.Umso wichtiger ist es, die eigenen Kraftreserven clever einzuteilen, um nicht auf die schönen Momente im Leben zu verzichten.  

Ein Hilfsmittel wie ein Elektrorollstuhl kann hier eine wichtige Unterstützung sein. Daria ist bereits seit mehreren Jahren begeisterte ergoflix-Nutzerin. In einem persönlichen Interview hat sie ganz offen über ihr Leben mit ME/CFS und ihre Erfahrungen im Alltag berichtet. 

Wie Daria es schafft, trotz der Erkrankung aktiv zu bleiben, und wie ihr der ergoflix dabei hilft, wieder echte Freiräume und Lebensqualität zu gewinnen, erfährst Du in diesem Beitrag. 

Mehr zum Thema: Alle wichtigen Fakten und Hintergründe rund um die chronische Erkrankung haben wir für Dich in unserem Beitrag ME/CFS: Symptome, Diagnose und Leben mit der Krankheit zusammengefasst.

Daria erzählt ihre Geschichte

Einfach mal wieder rauskommen, unter Menschen sein und frische Luft atmen – für Daria, 38, stellte dies lange Zeit eine enorme Hürde dar.

Obwohl ihre Kraftreserven durch ME/CFS extrem limitiert waren, kostete es sie zunächst Überwindung, ein Hilfsmittel in Anspruch zu nehmen. Wie bereichernd ein Leben im Rollstuhl sein kann, um Kraft zu sparen und wieder am Alltag teilzunehmen, erfuhr sie durch ihren ergoflix. Dieser Schritt wurde für sie zu einem entscheidenden Wendepunkt: Ein echter Gewinn an Freiheit und der Schlüssel, um wieder sicher das Haus zu verlassen. Der faltbare E-Rollstuhl schützt heute ihre wertvollen Energiereserven – und schenkt ihr Stück für Stück ihre Unabhängigkeit zurück.

Die Herausforderung: Das Leben im „Pacing“-Modus

Um gut mit der Erkrankung zu leben, gehört ein achtsames Energiemanagement zu Darias neuem Alltag. Ihr wichtigstes Werkzeug ist das Pacing: Jede Bewegung und jede Aktivität wird von ihr bewusst dosiert, um die eigenen Grenzen stets einzuhalten. Denn wird die persönliche Belastungsgrenze überschritten, droht ein Crash, der sie tage- oder wochenlang zurückwerfen kann.

Daria erzählt, was das strikte Pacing für ihren Alltag bedeutete: „Mein gesamtes Bewegungsbudget belief sich für ca. 2 Jahre lang auf gerade einmal 10 bis 15 Minuten pro Tag. In dieser kurzen Zeit musste alles erledigt werden – vom Weg zum Briefkasten bis zum kurzen Gang in die Küche. Für eine Gassirunde mit meinem Hund oder den Wocheneinkauf blieben da schlicht keine Reserven mehr übrig. Das Haus zu verlassen, wurde zu einer logistischen und körperlichen Meisterleistung, die ich meist mit Tagen im ruhigen Zimmer bezahlen musste.“

Der Wendepunkt: Darias Weg zum ergoflix

Der Weg zu einer Lösung war für Daria alles andere als leicht und vor allem emotional. Lange Zeit kam ein Rollstuhl für sie nicht infrage. „Die Vorstellung, dass ich mit 38 Jahren in einem Rollstuhl sitze, hat mich anfangs total abgeschreckt“, erinnert sie sich. „Ich habe Rollstühle immer auch mit Hilfslosigkeit verbunden und habe Mitleid mit den Menschen empfunden, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Deshalb konnte ich mich lange Zeit nicht mit dem Gedanken anfreunden, mich selbst in dieser Situation zu sehen.“

Doch durch den hohen Leidensdruck sowie den Austausch mit anderen Betroffenen begann Daria umzudenken: Was, wenn der Rollstuhl kein Symbol der Hilflosigkeit ist, sondern das Werkzeug, das ihr die Unabhängigkeit wieder zurückgibt? Ein herkömmlicher, manueller Rollstuhl war jedoch keine Option – das eigenständige Anschieben über die Räder hätte zu viel Kraft gekostet. Somit führte sie ihre Recherche schnell zu elektrischen Rollstühlen und schließlich zu ergoflix.

Daria ließ sich im Sanitätshaus ausführlich beraten und konnte ihren Favoriten bei einer Probefahrt ausgiebig testen. Das durchdachte Konzept überzeugte sie sofort: „Ein E-Rollstuhl, der sich mit wenigen Handgriffen zusammenfalten und verstauen lässt. Zudem ist er leicht zu steuern und sieht auch noch modern aus – ich war direkt begeistert.“ Nach wenigen Wochen war sie dann stolze Besitzerin ihres ergoflix® LX.

Das neue Leben: Freiheit auf Knopfdruck

Heute ist der faltbare E-Rollstuhl aus Darias Leben nicht mehr wegzudenken: „Der ergoflix ist wie mein externer Akku. Er übernimmt die körperliche Arbeit, während ich die Zeit draußen wieder mehr genießen kann.“ Dank des Elektroantriebs muss sie weder die Kraft ihrer Arme noch ihre wertvollen Energiereserven beanspruchen und ist beim Fahren nicht auf eine Begleitperson angewiesen.

Der Unterschied zu früher ist für Daria riesig: „Für einige Stunden am Tag das Haus verlassen zu können, eigenständig einzukaufen, eine Runde mit dem Hund zu drehen oder wieder Teil von Familienausflügen zu sein – was für gesunde Menschen reine Routine ist – ist für mich ein unglaublicher Gewinn an Lebensqualität und Unabhängigkeit. Die Entscheidung für den ergoflix war ein echter Befreiungsschlag.“

Blick in die Zukunft: Neue Perspektiven und Zuversicht

Wenn Daria heute in die Zukunft blickt, tun sich dort wieder Möglichkeiten auf, die lange Zeit undenkbar schienen. Zwar erfordert das Leben mit ME/CFS weiterhin viel Achtsamkeit, aber ihr ergoflix hat ihr das Vertrauen zurückgegeben, dass sie ihren Alltag wieder aktiver gestalten kann: „Ein großer Traum ist es, irgendwann mal wieder in meine zweite Heimat nach Sizilien zu fliegen. Dass die faltbaren Elektrorollstühle von ergoflix flugtauglich sind und unkompliziert mit an Bord genommen werden können, macht diesen Wunsch zu einem greifbaren Ziel“, schaut sie zuversichtlich nach vorne.

Was uns von ergoflix besonders freut: Daria hat vor Kurzem bereits ihren zweiten Rollstuhl erhalten. Der ergoflix® vario, designed by ergoflix, hat sie so sehr begeistert, dass sie diesen schnellstmöglich beantragt hat. „Ich freue mich riesig, dass ich meinen neuen ergoflix® vario bekommen habe. Durch die vielen Einstellmöglichkeiten und zusätzlichen Komfortfunktionen setzt das Modell genau an den Punkten an, die mir im Alltag mit ME/CFS wichtig sind“, erzählt Daria mit spürbarer Freude. „Die verschiedenen Einstellungen und besonders auch die verstellbare Rückenlehne bieten mir einfach noch mehr Bequemlichkeit. Dass ich das Sitzkissen beim Falten nicht mehr abnehmen muss, spart mir außerdem jedes Mal wertvolle Energie. Für mich ist das nicht nur ein neuer Elektrorollstuhl, sondern ein noch entspannterer Alltag, auf den ich mich total freue. Ich war außerdem positiv überrascht, dass meine Krankenkasse die Kosten für das Hilfsmittel vollständig übernimmt. Damit habe ich gar nicht gerechnet. Deshalb freut es mich umso mehr, dass alles so unkompliziert geklappt hat!“

Ihre eigenen Erfahrungen möchte Daria nun nutzen, um auch anderen Mut zu machen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. „Ich würde mir wünschen, dass mehr Menschen mit ME/CFS Die Möglichkeit haben, einen Elektrorollstuhl zu bekommen, um Energie zu sparen und diese effizienter nutzen zu können. Denn ein ergoflix ist Pacing in Reinform für mich.“ Zudem unterstreicht sie: „Es ist nicht schlimm, im Rollstuhl zu sitzen und niemand muss sich dafür schämen. Im Gegenteil: Ein faltbarer Elektrorollstuhl erleichtert so vieles und bedeutet mehr Freiheit im Alltag.“

Für die Zukunft wünscht Daria sich vor allem eines: die gewonnene Freiheit Schritt für Schritt weiter zu nutzen – sei es für kleine Ausflüge, Treffen mit Freunden oder einfach die Gewissheit, jeden Tag spontan entscheiden zu können. Die Erkrankung bestimmt zwar weiterhin die Rahmenbedingungen, aber Daria hat wieder selbst das Steuer in der Hand.

Fazit

Darias Geschichte zeigt eindrucksvoll, dass der Schritt zu einem Hilfsmittel kein Verlust von Autonomie, sondern ein echter Schlüssel zu neuer Lebensqualität ist. Ihr ergoflix hat ihr Leben nachhaltig zum Positiven verändert und bietet ihr die optimale Unterstützung, um das essenzielle Pacing im Alltag mit ME/CFS konsequent umzusetzen. Indem körperliche Überanstrengung vermieden wird, bleiben wertvolle Kräfte für die schönen Dinge des Lebens erhalten. Ein Leben im Rollstuhl bedeutet somit keineswegs Einschränkung, sondern den Gewinn von wertvollem Freiraum, Selbstbestimmung und echter Unabhängigkeit.

Was ist ME/CFS und wie hilft das sogenannte „Pacing“ dabei?

ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis) ist eine chronische Erkrankung, die Betroffene schnell an ihre Leistungsgrenzen bringt. Mit der Methode des Pacings teilen Betroffene ihre Kräfte vorausschauend ein und beenden Aktivitäten rechtzeitig, um schwere Erschöpfungszustände (Crashes) zu verhindern.

Wie unterstützen Elektrorollstühle wie der ergoflix beim Alltag mit ME/CFS?

Da beim chronischen Erschöpfungssyndrom oft schon minimale körperliche Anstrengungen viel Kraft verbrauchen, dient ein faltbarer E-Rollstuhl als Ausgleich für fehlende Energiereserven. Das Fahren erfordert keine eigene Muskelkraft und ermöglicht es Betroffenen, ihre verbleibende Energie gezielt für gesellschaftliche Teilhabe und Lebensqualität zu nutzen.

Was hat sich für Daria durch ihren ergoflix zum Positiven verändert?

„Der ergoflix ist wie mein externer Akku. Eigenständig einzukaufen, eine Runde mit dem Hund zu drehen oder wieder Teil von Familienausflügen zu sein, ist für mich ein unglaublicher Gewinn an Lebensqualität und Unabhängigkeit.“

Wie blickt Daria heute auf das Leben im Rollstuhl?

„Ein ergoflix ist Pacing in Reinform für mich. Es ist nicht schlimm, im Rollstuhl zu sitzen, und niemand muss sich dafür schämen. Im Gegenteil: Ein faltbarer Elektrorollstuhl erleichtert so vieles und bedeutet mehr Freiheit im Alltag.“

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