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Elektrorollstuhl oder Elektromobil: Wo liegt der Unterschied?

Sind Elektromobil und E-Rollstuhl eigentlich das Gleiche? Und wenn nicht – worin unterscheiden sie sich?

Manchmal ist es gar nicht so leicht, den Überblick über die unterschiedlichen Bezeichnungen für Krankenfahrstühle zu behalten. Wir haben die Begrifflichkeiten Elektrorollstuhl und Elektromobil gegenübergestellt, um die Unterschiede zu klären.

Der Elektrorollstuhl – das dauerhafte Hilfsmittel

Der Gebrauch eines E-Rollstuhls eignet sich für Sie, wenn Sie auf eine dauerhafte Nutzung angewiesen sind – und das sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Die Mobilität und der Bewegungsradius der Nutzer sollen erhöht werden.
Ein Elektrorollstuhl kann auch im Falle einer körperlichen Einschränkung, bei der auch die Armkraft oder -beweglichkeit betroffen sind, genutzt werden. Denn er wird im Gegensatz zum Elektromobil nicht durch eine Lenksäule, sondern durch einen Joystick bedient.

Wie ist ein elektrischer Rollstuhl aufgebaut?
Er muss besonders standfest sein, deshalb verfügt ein E-Rollstuhl über vier Rollen. Ansonsten sind die E-Rollstuhl-Modelle so vielfältig wie ihre Nutzer. Es gibt sie mit besonders breiter Sitzfläche, mit verschiedenen Polstern, als faltbare Version oder angepasst an bestimmte Geländebegebenheiten.

Das richtige Modell zählt
Ein Elektrorollstuhl muss auf Dauer zu den Anforderungen des Nutzers passen. Deshalb ist es wichtig, dass er individuell anpassbar ist. Nicht jedes Modell eignet sich auch für jede Person.

Die Sitzfläche muss bequem sein, die Handhabung praktisch und auch die Größe muss an Ihre Bedürfnisse angepasst sein. Im Beitrag „Elektrotollstuhl gebraucht oder neu kaufen?“ geben wir weitere Hinweise darauf, worauf Sie vor dem Kauf achten sollten.

Wie schnell ist ein E-Rollstuhl?
Normalerweise schaffen elektrische Rollstühle eine Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h. Zwar gibt es auch Modelle, die schneller fahren, diese sind allerdings versicherungspflichtig. Handelsübliche Modelle halten sich also unter dieser Grenze.

Zudem übernimmt die Krankenkasse nur Modelle bis 6 km/h – für den Fall, dass Sie höhere Geschwindigkeiten bevorzugen, müssen Sie die Zusatzkosten selbst tragen.

Das Elektromobil – der nützliche Alltagshelfer
Ein Elektromobil wird oft auch Seniorenmobil oder Elektro-Scooter genannt. Es wird von Menschen genutzt, die in ihrer Beweglichkeit soweit eingeschränkt sind, dass sie nur kurze Strecken gehen können. Das Zurücklegen längerer Strecken wird somit erleichtert. Ziel ist es, dass der Alltag ohne Hilfe Dritter gelingen soll.

Ein Elektromobil eignet sich beispielsweise für den Einsatz in der Stadt oder zum nächstgelegenen Einkaufsladen, um Freunde zu besuchen oder für Spazierfahrten durch den Park.

Wie sieht ein Elektromobil aus?
Bei einem Elektromobil handelt es sich um ein Leichtfahrzeug mit drei oder vier Rädern, das elektrisch betrieben wird. Es hat einen bequemen Sitz und wird im Gegensatz zum Elektrorollstuhl mit Hilfe einer Lenkstange bedient. Der Nutzer muss also sowohl körperlich als auch geistig in der Lage sein, es sicher steuern zu können. Oft hat ein E-Mobil Seitenspiegel und sogar Licht.
Ein Elektromobil setzt voraus, dass Sie als Nutzer selbstständig lenken und aufsteigen können.

Elektromobile in unterschiedlichsten Modellen
Elektromobile gibt es in verschiedensten Ausführungen. Sie können faltbar sein, um im Auto transportiert werden zu können oder je nach Modell sogar zerlegt werden.

Sie können sich beim Kauf zwischen einem 3- oder 4-Rad-Modell entscheiden. Weniger Räder machen das Elektromobil schlanker und sorgen für einen kleineren Wendekreis. Diese Variante ist eher für Strecken geeignet, an denen es auch mal eng werden kann. Vier Räder machen das Gefährt allerdings stabiler und eignen sich eher für unebenes Gelände.

Im Gegensatz zu Elektrorollstühlen gibt es Elektromobile sogar als Zweisitzer, damit Sie sie mit Ihrem Partner gemeinsam nutzen können.
Außerdem gibt es geschlossene Varianten, die Sie mit einem Dach vor Wettereinflüssen schützen. Diese Modelle sind für gewöhnlich erheblich teurer in der Anschaffung.

Achtung Versicherungspflicht!
Je nach Modell kann ein Elektromobil Geschwindigkeiten von bis zu 15 km/h erreichen. Zwar gilt ein E-Mobil nicht als Kraft-, sondern immer als Krankenfahrzeug, einige Regeln müssen dennoch beachtet werden.

Ein Führerschein ist nicht notwendig. Können 6 km/h überschritten werden, ist das Gefährt allerdings versicherungspflichtig, was durch ein entsprechendes Kennzeichen vermerkt wird. Außerdem benötigen Sie eine Betriebserlaubnis. In diesem Fall sind also die Kosten der Anschaffung und Haltung des Elektromobils höher.

Übersicht: Unterschiede Elektrorollstuhl und Elektromobil

Zusammenfassend lässt sich also sagen: Der Elektrorollstuhl ist ein Hilfsmittel, das den Nutzer dauerhaft durch den Alltag begleitet – in der Natur, aber auch in der Wohnung. Ein Elektromobil dagegen unterstützt vor allem Menschen, die in ihrer Gehfähigkeit eingeschränkt sind und draußen längere Strecken ohne Unterstützung nicht zurücklegen können.
Wenn Sie zur ersten Gruppe gehören und dauerhaft auf einen Elektrorollstuhl angewiesen sind, finden Sie in unserem Shop vielleicht das richtige Modell für Sie. Nehmen Sie außerdem unser Kontaktformular in Anspruch – wir beraten Sie gern und sehen, ob der ergoflix® zu Ihren Bedürfnissen passt.

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