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Rollstuhl auf Rezept: Was ist dafür notwendig?

Die Preisspanne bei Rollstühlen ist riesig: Auf dem Markt gibt es Produkte im zweistelligen Bereich, für andere wiederum muss man mehrere tausend Euro auf den Tisch legen. Das liegt vor allem daran, dass es viele unterschiedliche Modelle und Ausstattungen gibt.

Nicht jeder Rollstuhl wird von der Krankenkasse bezuschusst und häufig hat das eben mit der Ausstattung zu tun. Wie genau sich die Frage nach Preis und Modell auf die Bezuschussung auswirkt und wie Sie einen (E-)Rollstuhl auf Rezept bekommen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Voraussetzungen, damit ein Rollstuhl verschrieben werden kann

Ein Rollstuhl kann bezuschusst oder von der Krankenkasse komplett übernommen werden. In diesem Fall erwartet Sie lediglich eine Rezeptgebühr in Höhe von 10 Euro.

Voraussetzung dafür, dass Sie ein solches Rezept erhalten, ist …

… die Feststellung der medizinischen Notwendigkeit durch einen Arzt.

…, dass der Rollstuhl im Hilfsmittelverzeichnis steht und/oder von der Krankenkasse genehmigt wird.
Beides kann sowohl bei dauerhaften als auch temporären Einschränkungen der Mobilität der Fall sein.

Was hat die Hilfsmittelnummer mit dem Rollstuhl-Rezept zu tun?

Sogenannte Hilfsmittelnummern werden durch den Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV Spitzenverband) vergeben. Eine solche Nummer erhalten Medizinprodukte, die auf Sicherheit, Anforderungen und Funktionstauglichkeit geprüft und bestätigt wurden. Es handelt sich dabei sowohl um ein Qualitätsmerkmal als auch eine Orientierungshilfe für Krankenkassen, Ärzte und auch Patienten.

Die entsprechenden Produkte können im Hilfsmittelverzeichnis gefunden werden. Dieses ist in insgesamt 37 Kategorien eingeteilt. (Elektro-)Rollstühle fallen dabei unter die Kategorie „Kranken- und Behindertenfahrzeuge“.

Wenn Sie sich für einen Rollstuhl entschieden haben, wird dessen Hilfsmittelnummer auf dem Rezept vermerkt. Die Chance, dass Ihre Krankenkasse die Kosten für ein Modell aus dem Hilfsmittelverzeichnis übernimmt, ist weitaus größer als bei Rollstühlen, die dort nicht zu finden sind.

Wie erhalte ich einen (elektrischen) Rollstuhl auf Rezept?

Das Rezept zur Beantragung eines Rollstuhls erhalten Sie bei Ihrem Arzt. Dieser stellt zunächst Ihre spezifischen Mobilitätseinschränkungen fest.

Anschließend wird ein Gutachten erstellt, aus dem hervorgeht, weshalb Sie einen Rollstuhl benötigen. Dieser Befund sollte so detailliert wie möglich begründet werden: Krankenkassen gewähren nämlich nur Rollstühle, die Ihrer Behinderung entsprechen. Wenn die Ausstattung über einen Standardrollstuhl hinausgeht oder es sich beispielsweise um einen Elektrorollstuhl handelt, sollte zur Genüge begründet werden, weshalb ein einfaches Modell in Ihrem Falle nicht ausreichend ist.

Im Idealfall schreibt Ihr Arzt die Hilfsmittelnummer sofort mit auf das Rezept.

Wie löst man das Rezept für den Rollstuhl ein?

Nachdem Sie das Rezept für einen Rollstuhl erhalten haben, sollten Sie sich informieren, ob Ihre Krankenkasse mit bestimmten Sanitätshäusern zusammenarbeitet. Wenn das nicht der Fall ist, haben Sie die freie Wahl.

Nachdem Sie das Rezept beim entsprechenden Händler eingereicht haben, wird dieser einen Kostenvoranschlag erstellen und beide Dokumente zur Krankenkasse schicken.

Im nächsten Schritt erfahren Sie schließlich, ob Ihr Antrag genehmigt wurde.

Welcher Rollstuhl auf Rezept steht mir zu?

Ihre Krankenkasse ist nicht dazu verpflichtet, Ihnen einen fabrikneuen Rollstuhl zur Verfügung zu stellen. Meist werden gebrauchte Modelle vergeben, die allerdings in einwandfreiem Zustand sind.

Wie bereits erwähnt, wird Ihnen nur ein solcher Rollstuhl bewilligt, der für Sie auch wirklich notwendig ist. Sie erhalten kein „besseres“ Modell, das über Ihre Bedürfnisse hinausgeht. Deshalb ist so wichtig, dass all Ihre Ansprüche auf dem Rezept vermerkt sind. Es muss daraus eindeutig hervorgehen, weshalb Sie einen Adaptivrollstuhl, einen elektrischen Rollstuhl oder ein anderes Modell benötigen, da diese eben über die Funktionen eines Standardrollstuhls hinausgehen.

Alternativ können Sie den Differenzbetrag für Erweiterungen, die die Krankenkasse für nicht notwendig erachtet, natürlich auch selbst übernehmen.

Ergoflix® L mit Hilfsmittelnummer – Elektrorollstuhl auf Rezept

Bei unseren ergoflix®-Rollstühlen handelt es sich um Elektrovarianten. Das Modell L verfügt außerdem über eine Hilfsmittelnummer – und ist damit der erste faltbare elektrische Rollstuhl auf dem deutschen Markt, der von der Krankenkasse bezuschusst wird.

Wir beraten Sie gerne und stellen den Kontakt zu unseren kooperierenden Sanitätshäusern her. Auch bei Fragen zur Beantragung des ergoflix® können Sie sich jederzeit an uns wenden. Nutzen Sie dazu unser Kontaktformular oder rufen Sie uns an unter 02852 - 705 381 809

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