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Essen auf Rädern für Senioren: Anbietervergleich, Kosten und Zuschuss
Essen auf Rädern für Senioren: Anbietervergleich, Kosten und Zuschuss
Veröffentlicht am 24. Juli 2026 · https://ergoflix.de/blog/essen-auf-raedern/
Wenn Dir das Einkaufen oder Kochen schwerfällt, kann es eine große Erleichterung sein, wenn Dir Dein Essen regelmäßig geliefert wird. Dieser Service kann dabei helfen, dass Du möglichst lange selbstständig in Deiner gewohnten Umgebung bleiben kannst und gleichzeitig immer mit ausgewogenen Mahlzeiten versorgt bist. Genau dort setzt das Modell Essen auf Rädern an. Die Anbieter liefern Dir fertige Mahlzeiten direkt bis ins Haus. Inzwischen haben sich einige Anbieter am Markt etabliert, es gibt unterschiedliche Liefermodelle und auch auf besondere Ernährungsgewohnheiten wird eingegangen. Erfahre in unserem Ratgeber mehr über die unterschiedlichen Anbieter, Kosten und mögliche Zuschüsse, die Du in Anspruch nehmen kannst.
Das Wichtigste in Kürze
• Anbieter für Essen auf Rädern haben häufig sowohl warme als auch tiefgekühlte Menüs auf dem Speiseplan.
• Essen auf Rädern kostet je nach Anbieter und Menüauswahl meist zwischen 6 und 15 Euro pro Mahlzeit. • Mit Pflegegrad 1 bis 5 kannst Du unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse über den Entlastungsbetrag nutzen.
Was ist Essen auf Rädern?
Essen auf Rädern umfasst die Lieferung von fertig zubereiteten Mahlzeiten nach Hause. Du entscheidest, an welchen Tagen und wie regelmäßig Du den Service in Anspruch nehmen möchtest. Außerdem kannst Du aus unterschiedlichen Gerichten wählen. Die Mitarbeitenden des Dienstleisters bringen die Gerichte ganz bequem zu Dir nach Hause und nehmen in regelmäßigen Abständen auch Deine neuen Bestellungen auf.
Die Angebote richten sich vor allem an:
Angehörige, die zeitweise Unterstützung benötigen
ältere Menschen
Pflegebedürftige
Menschen mit Behinderungen
Personen nach Operationen
Menschen während einer Rehabilitationsphase
Die größten Vorteile für Dich sind, dass Du für Deine Mahlzeiten nicht einkaufen gehen, diese nicht zubereiten und auch den Abwasch nicht erledigen musst. Dieser Service kann einer der Gründe dafür sein, durch den es Dir möglich ist, lange in Deinen eigenen vier Wänden wohnen zu können. Außerdem bietet er natürlich eine große Entlastung im Alltag.
Vor allem Senioren kann Essen auf Rädern zudem dabei helfen, sich ausgewogen zu ernähren. Denn im höherbe Alter steigt das Risiko für eine Mangelernährung, unter anderem aus folgenden Gründen:
nachlassender Appetit
eingeschränkte Mobilität
Kau- oder Schluckbeschwerden
Erkrankungen
nachlassende Kraft beim Kochen
soziale Isolation
Essen auf Rädern in meiner Nähe: Welche Anbieter gibt es?
Wenn Du auf der Suche nach einem Dienstleister bist, wirst Du Dir natürlich eine wichtige Frage stellen: Wo gibt es Essen auf Rädern in meiner Nähe? Die gute Nachricht ist: Die Auswahl der Anbieter ist groß und damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass Du einen passenden Anbieter in Deiner Nähe finden wirst.
Gut zu wissen:
Laut dem „Marktcheck" zu Essen auf Rädern der Verbraucherzentrale Berlin gab es im Jahr 2023 deutschlandweit mehr als 2.000 Anbieter für Essen auf Rädern und rund 325.000 Haushalte, die diesen Service in Anspruch nehmen.
Wir stellen Dir im Folgenden einige große Anbieter vor, die deutschlandweit Essen auf Rädern für Senioren anbieten.
Johanniter
Die Johanniter bieten den Service Essen auf Rädern für Senioren an 365 Tagen im Jahr, inklusive Sonn- und Feiertagen, an. Du kannst jede Woche aus unterschiedlichen und wöchentlich wechselnden Menüs, entweder heiß oder tiefgekühlt, wählen. Insgesamt gibt es über 200 unterschiedliche Speisen, die Du kombinieren kannst. Zur Auswahl stehen unter anderem:
Leichte Kost und Vollkostmenüs
Vegetarische oder glutenfreie Menüs
Süße Menüs
Mini-Menüs
Außerdem gibt es besondere Kostformen, zum Beispiel: Menüs bei Dialysepflicht, pürierte Menüs und hochkalorischen Suppen.
Die Mahlzeiten werden nach Angabe der Johanniter von professionellen Köchinnen und Köchen zubereitet, die dabei auf gesunde und ausgewogene Ernährung achten. Außerdem arbeiten manche Anbieter mit lokalen Küchen und Catering-Services zusammen.
Die Bestellung erfolgt online, telefonisch oder per Bestellschein. Außerdem kannst Du entscheiden, ob Du täglich oder mehrmals pro Woche beliefert werden möchtest.
Die Preise unterscheiden sich je nach Region, Menü und Liefertag, daher gibt es keine pauschale Preisliste für Essen auf Rädern bei den Johannitern. Jedoch stellt der Anbieter eine Beispielrechnung bereit. In der Tabelle findest Du das Beispiel für folgendes Szenario: Du bestellst 5 Tage pro Woche, einen Tag davon am Wochenende, ein vegetarisches Mittagessen, einen Beilagensalat und ein Dessert:
Die Malteser bieten bei ihrem Essen auf Rädern ebenfalls heiße oder tiefgekühlte Mahlzeiten an. Wählen kannst Du aus einem zweiwöchig wechselnden Menüplan. Die Bestellung erfolgt per E-Mail, telefonisch oder direkt vor Ort bei der Essensübergabe. Für Bestandskunden steht zudem ein Onlineshop bereit. Die Speisepläne setzen sich aus unterschiedlichen Menüs zusammen:
„Premium-Menü“ mit ausgefallenen Mahlzeiten.
„Tagesempfehlung“ mit viel Abwechslung.
„Traditionell gut“ mit Hausmannskost.
„Einfach lecker“ mit einfachen Gerichten, die gut für jeden Tag sind.
„Klein, aber fein“ mit kleinen Mahlzeiten für den kleinen Hunger.
Auch auf besondere Ernährungsbedürfnisse gehen die Malteser ein. Daher bietet der Dienstleister unter anderem an:
Schonkost-Menüs
Diabetikergeeignete Menüs
vegetarische Menüs
kleine und große Portionen
Du entscheidest selbst, ob Du täglich oder mehrmals pro Woche bestellen möchtest. Wenn Du für mehrere Tage vorbestellst, werden die Menüs an einem Wochentag tiefgekühlt geliefert, sodass Du diese im Backofen oder manche Gerichte auch in der Mikrowelle einfach zubereiten kannst. Neu-, Um- oder Abbestellungen von täglich gelieferten Mens sind am Vortag bis 12 Uhr, teilweise noch am gleichen Morgen möglich.
Die Malteser liefern Essen auf Rädern deutschlandweit aus. In Regionen, die nicht inbegriffen sind, übernimmt der Partner HOFMANNs die Versorgung. So stellen die Malteser einen flächendeckenden Service sicher.
Das Deutsche Rote Kreuz bietet Essen auf Rädern in zwei unterschiedlichen Varianten an:
Du lässt Dir täglich ein warmes Mittagessen liefern.
Du erhältst eine wöchentliche Lieferung Deines gewählten Menüpakets mit tiefgekühlten Mahlzeiten und bereitest Dir diese ganz einfach nach Bedarf zuhause zu.
Das DRK weiß ganz genau, welche Variante für wen am besten geeignet ist:
Bei dem warmen Mittagessen fällt die Zubereitung gänzlich weg und Du hast außerdem täglich persönlichen Kontakt zu den Auslieferungsfahrern. Diese können Dir bei Bedarf auch dabei helfen, die Menüschale zu öffnen.
Die Tiefkühlgerichte bieten den Vorteil, dass Du selbst entscheiden kannst, wann Du welches Menü essen möchtest. Außerdem muss das Gericht nicht warmgehalten werden. Auch der Preis fällt geringer aus als bei den warmen Gerichten.
Auch für besondere Ernährungsbedürfnisse bietet das DRK beim Essen auf Rädern Möglichkeiten an, zum Beispiel:
für Diabetiker
bei Magen-Darm-Beschwerden
für Personen mit Schluckstörungen
bei Allergien und Unverträglichkeiten
bei Mangelernährung
Möchtest Du Essen auf Rädern beim Deutschen Roten Kreuz bestellen? Den Service findest Du online unter: Essen auf Rädern - Menüservice - DRK e.V.. Deinen lokalen Anbieter findest Du auf derselben Seite mithilfe einer Suchfunktion.
Sonstige Anbieter
Auch weitere große Anbieter wie die Caritas oder Diakonie bieten den Service Essen auf Rädern an. Da diese Anbieter keine überregionalen Informationen zum Service zur Verfügung stellen, solltest Du Dich direkt auf der Internetseite Deines Regionalverbandes informieren. Den richtigen lokalen Anbieter findest Du bei der Caritas unter www.caritas.de/diecaritas/in-ihrer-naehe/in-ihrer-naehe und bei der Diakonie unter www.diakonie.de/informieren/einrichtungssuche.
FlixTipp:
Natürlich gibt es neben den genannten Anbietern noch weitere Lieferanten für Essen auf Rädern – darunter auch private Lieferdienste. Über die Plattform EssenaufRädern.de kannst Du Dir ganz einfach und bequem anzeigen lassen, welche Anbieter für Deinen Wohnort in Frage kommen. Nutze jetzt die Suchfunktion!
Der Preis für Essen auf Rädern variiert je nach Anbieter. Die Frage „Was kostet Essen auf Rädern" kann daher nicht pauschal beantwortet werden.
Wählst Du Standard-Mahlzeiten ohne besondere Wünsche bewegen sich die Preise häufig zwischen 6 und 10 Eurp pro Mahlzeit. Besondere Menüs oder Spezialkost (z. B. püriert, laktosefrei) kosten mit ca. 9 bis 15 Euro pro Mahlzeit häufig mehr.
Wenn Du also zum Beispiel täglich beliefert werden möchtest (30 Mahlzeiten), ergeben sich pro Monat Kosten von etwa:
180 bis 300 Euro für Standardmenüs
270 bis 450 Euro für Premiumangebote
Achte bei Deinem Anbietervergleich sowie bei der Bestellung auf zusätzliche Kosten. Das Menü selbst ist häufig nicht der einzige Kostenfaktor. Es können unter anderem folgende Zusatzkosten entstehen:
Liefergebühren
Feiertagszuschläge
Wochenendzuschläge
Gebühren für kurzfristige Stornierungen
Zuschläge für Schonkost
Mindestbestellmengen
FlixTipp:
Es kann immer mal vorkommen, dass Familie, Enkelkinder oder Freunde zu Besuch kommen, die bei Dir zuhause auch versorgt werden sollen. Wenn dies regelmäßig der Fall ist, solltest Du einen Anbieter wählen, der zum Beispiel Zusatzmenüs anbietet, die Du flexibel hinzubuchen kannst.
Übernimmt die Pflegekasse die Kosten für Essen auf Rädern?
Grunsätzlich gilt: Die Kosten für Essen auf Rädern für Senioren und Pflegebedürftige werden nicht von der Pflegeversicherung übernommen.
Erhältst Du jedoch einen Entlastungsbeitrag nach § 45b SGB XI, weil Du Pflegegrad 1,2,3,4 oder 5 besitzt, kannst Du diesen in der Regel nutzen, um Essen auf Rädern damit zu zahlen. Ob Du den Entlastungsbetrag tatsächlich für diesen Service nutzen kannst, solltest Du immer individuell abklären. Dies ist meist unkompliziert:
Pflegegrad prüfen (Pflegegrad 1 bis 5 erforderlich).
Beim Anbieter nachfragen, ob Leistungen über den Entlastungsbetrag abrechenbar sind.
Gegebenenfalls eine Rechnung oder Leistungsnachweise bei der Pflegekasse einreichen.
Alternativ beim örtlichen Pflegestützpunkt beraten lassen.
Wenn Du Dir täglich Essen liefern lässt, wird der Entlastungsbetrag in Höhe von 131 Euro pro Monat nicht ausreichen, um die Kosten für den Lieferservice zu decken. Benötigst Du weitere Unterstützung, weil Du selbst die übrigen Kosten nicht tragen kannst, hast Du die Möglichkeit, weitere Hilfe über das Sozialamt anzufragen. In Betracht kommen vor allem:
Grundsicherung im Alter
Hilfe zum Lebensunterhalt
Hilfe zur Pflege
Ob ein Anspruch besteht, hängt von Deiner individuellen finanziellen Situation ab und wird immer im Einzelfall geprüft.
Die DGE-Zertifizierung als Qualitätsmerkmal
Neben der regionalen Verfügbarkeit, der Menüauswahl und den aufkommenden Kosten spielt auch die Qualität des Essens eine Rolle, wenn Du nach dem passenden Anbieter suchst. Die meisten Dienstleister werben mit Angaben wie „ausgewogene Mahlzeiten". Damit Du nicht alle Inhaltsstoffe einzeln durchgehen musst, um die Qualität zu beurteilen, bietet der „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung mit Essen auf Rädern und in Senioreneinrichtungen“ eine hilfreiche Orientierung. Dieser wurde von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) speziell für die Seniorenverpflegung entwickelt. Ziel ist es, eine bedarfsgerechte, abwechslungsreiche und nährstofforientierte Verpflegung älterer Menschen sicherzustellen.
Zur Zertifizierung wird nicht nur das Essen selbst, sondern das gesamte Verpflegungskonzept bewertet, also auch Faktoren wie die Auslieferung und Qualitätssicherung. Insgesamt werden unter anderen folgende Aspekte bewertet:
Unter anderem werden folgende Bereiche bewertet:
Lebensmittelauswahl
Häufigkeit bestimmter Lebensmittelgruppen
Speisenplanung über mehrere Wochen
Nährstoffqualität der Menüs
Salz-, Fett- und Zuckergehalt
Hygienestandards
Qualitätsmanagement
Kundenservice
Auslieferung der Mahlzeiten
Berücksichtigung besonderer Bedürfnisse älterer Menschen
Der DGE-Qualitätsstandard sieht zum Beispiel vor, dass Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und andere pflanzliche Lebensmittel regelmäßig Bestandteil des Speiseplans sind. Gleichzeitig soll der Einsatz stark verarbeiteter Produkte begrenzt werden. Auch bei der Verwendung von Salz gibt die DGE konkrete Grenzen vor, um eine übermäßige Natriumaufnahme zu vermeiden.
Ob Dein gewählter Anbieter DGE-zertifiziert ist, hängt immer vom regionalen Verband ab. Es wird also zum Beispiel nicht das Essen auf Rädern der Johanniter deutschlandweit bewertet, sondern stets die einzelnen regionalen Anbieter. Damit Du bequem herausfinden kannst, ob ein bestimmter Anbieter die DGE-Zertifizierung besitzt, kannst Du einfach die Suchfunktion des DGE nutzen, diese findest Du unter Referenzkarte: Fit im Alter.
Was passiert, wenn ich ins Krankenhaus muss?
Es kann jederzeit vorkommen, dass einem Empfänger von Essen auf Rädern ein Krankenhausaufenthalt bevorsteht. Wenn dieser planbar ist, solltest Du Deinen Lieferdienst frühzeitig darüber informieren. Aber natürlich kann es auch zu spontanen Ausfällen kommen. Häufig gilt:
Pause ohne zusätzliche Kosten möglich
Meldung bis zum Vortag
teilweise ist eine Meldung auch noch am Liefertag möglich
Wiederaufnahme nach telefonischer Anmeldung
Schaue Dir bei Vertragsabschluss genau die Bedingungen an oder frage die Mitarbeitenden, wie die Regelungen im Falle eines Krankenhausaufenthaltes sind. So weißt Du jederzeit Bescheid, wie Du vorgehen solltest, um keine unnötigen Kosten zu haben.
Gut zu wissen:
Auch für Urlaubsreisen, Familienbesuche oder Reha-Aufenthalte kann eine Unterbrechung des Lieferdienstes nötig sein. Viele Anbieter ermöglichen eine einfache Pausierung und anschließende Wiederaufnahme ohne zusätzliche Kosten. Vor allem aber, wenn Dein Anbieter eine Mindestabnahmemenge pro Monat vorgibt, solltest Du genau überlegen, welches Vorgehen für Dich am besten ist und ob Du zum Beispiel einen ganzen Monat pausierst.
Checkliste: Welcher Anbieter für Essen auf Rädern ist der richtige für mich?
Um Dir die Suche nach einem passenden Anbieter zu erleichtern, stelle Dir folgende Fragen, die Du bei der Suche beachten solltest:
Welche Kostformen werden angeboten?
Werden Mahlzeiten täglich oder wöchentlich geliefert?
Werden Allergien berücksichtigt?
Wie hoch sind die Gesamtkosten inklusive Lieferung?
Gibt es Wochenend- und Feiertagszuschläge?
Kann der Entlastungsbetrag genutzt werden?
Gibt es Probeessen?
Ist eine kurzfristige Pause möglich?
Was passiert bei Krankenhausaufenthalten?
Sind Ansprechpartner vor Ort erreichbar?
Der Bundesverband der Verbraucherzentrale hat mithilfe des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eine Checkliste erstellt, die Dich bei der Anbieterauswahl für Essen auf Rädern unterstützt. Damit kannst Du Deine TOP-3-Anbieter vergleichen und mithilfe unterschiedlicher Fragestellungen herausfinden, welcher Dienst für Dich am besten geeignet ist. Die Checkliste findest Du unter Essen auf Rädern - Checkliste der Verbraucherzentrale.
FlixTipp:
Bevor Du einen Vertrag mit einem Anbieter abschließt, bestelle unbedingt ein Probemenü. Zwar zeigt Dir dies nicht die gesamte Menüauswahl, jedoch erhältst Du einen guten ersten Eindruck des Essens.
Fazit
Die Angebote für Essen auf Rädern unterscheiden sich je nach Anbieter deutlich bei Menüauswahl, Liefermodell und Preis. Während warme Mahlzeiten besonders komfortabel sind, bieten Dir tiefgekühlte Menüs mehr Flexibilität und sind häufig günstiger. Die monatlichen Kosten liegen je nach Anbieter und Menüauswahl meist zwischen 180 und 450 Euro. Wenn Du einen Pflegegrad besitzt, kannst Du prüfen, ob Leistungen rund um den Menüservice über den Entlastungsbetrag bezuschusst werden können. Bei der Anbieterauswahl lohnt es sich außerdem, auf mögliche Zusatzkosten, Regelungen bei Krankenhausaufenthalten und Qualitätsmerkmale wie die DGE-Zertifizierung zu achten.
Wenn Dir das Einkaufen oder Kochen schwerfällt, kann es eine große Erleichterung sein, wenn Dir Dein Essen regelmäßig geliefert wird. Dieser Service kann dabei helfen, dass Du möglichst lange selbstständig in Deiner gewohnten Umgebung bleiben kannst und gleichzeitig immer mit ausgewogenen Mahlzeiten versorgt bist. Genau dort setzt das Modell Essen auf Rädern an. Die Anbieter liefern Dir fertige Mahlzeiten direkt bis ins Haus. Inzwischen haben sich einige Anbieter am Markt etabliert, es gibt unterschiedliche Liefermodelle und auch auf besondere Ernährungsgewohnheiten wird eingegangen. Erfahre in unserem Ratgeber mehr über die unterschiedlichen Anbieter, Kosten und mögliche Zuschüsse, die Du in Anspruch nehmen kannst.
Das Wichtigste in Kürze
• Anbieter für Essen auf Rädern haben häufig sowohl warme als auch tiefgekühlte Menüs auf dem Speiseplan.
• Essen auf Rädern kostet je nach Anbieter und Menüauswahl meist zwischen 6 und 15 Euro pro Mahlzeit. • Mit Pflegegrad 1 bis 5 kannst Du unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse über den Entlastungsbetrag nutzen.
Was ist Essen auf Rädern?
Essen auf Rädern umfasst die Lieferung von fertig zubereiteten Mahlzeiten nach Hause. Du entscheidest, an welchen Tagen und wie regelmäßig Du den Service in Anspruch nehmen möchtest. Außerdem kannst Du aus unterschiedlichen Gerichten wählen. Die Mitarbeitenden des Dienstleisters bringen die Gerichte ganz bequem zu Dir nach Hause und nehmen in regelmäßigen Abständen auch Deine neuen Bestellungen auf.
Die Angebote richten sich vor allem an:
Angehörige, die zeitweise Unterstützung benötigen
ältere Menschen
Pflegebedürftige
Menschen mit Behinderungen
Personen nach Operationen
Menschen während einer Rehabilitationsphase
Die größten Vorteile für Dich sind, dass Du für Deine Mahlzeiten nicht einkaufen gehen, diese nicht zubereiten und auch den Abwasch nicht erledigen musst. Dieser Service kann einer der Gründe dafür sein, durch den es Dir möglich ist, lange in Deinen eigenen vier Wänden wohnen zu können. Außerdem bietet er natürlich eine große Entlastung im Alltag.
Vor allem Senioren kann Essen auf Rädern zudem dabei helfen, sich ausgewogen zu ernähren. Denn im höherbe Alter steigt das Risiko für eine Mangelernährung, unter anderem aus folgenden Gründen:
nachlassender Appetit
eingeschränkte Mobilität
Kau- oder Schluckbeschwerden
Erkrankungen
nachlassende Kraft beim Kochen
soziale Isolation
Essen auf Rädern in meiner Nähe: Welche Anbieter gibt es?
Wenn Du auf der Suche nach einem Dienstleister bist, wirst Du Dir natürlich eine wichtige Frage stellen: Wo gibt es Essen auf Rädern in meiner Nähe? Die gute Nachricht ist: Die Auswahl der Anbieter ist groß und damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass Du einen passenden Anbieter in Deiner Nähe finden wirst.
Gut zu wissen:
Laut dem „Marktcheck" zu Essen auf Rädern der Verbraucherzentrale Berlin gab es im Jahr 2023 deutschlandweit mehr als 2.000 Anbieter für Essen auf Rädern und rund 325.000 Haushalte, die diesen Service in Anspruch nehmen.
Wir stellen Dir im Folgenden einige große Anbieter vor, die deutschlandweit Essen auf Rädern für Senioren anbieten.
Johanniter
Die Johanniter bieten den Service Essen auf Rädern für Senioren an 365 Tagen im Jahr, inklusive Sonn- und Feiertagen, an. Du kannst jede Woche aus unterschiedlichen und wöchentlich wechselnden Menüs, entweder heiß oder tiefgekühlt, wählen. Insgesamt gibt es über 200 unterschiedliche Speisen, die Du kombinieren kannst. Zur Auswahl stehen unter anderem:
Leichte Kost und Vollkostmenüs
Vegetarische oder glutenfreie Menüs
Süße Menüs
Mini-Menüs
Außerdem gibt es besondere Kostformen, zum Beispiel: Menüs bei Dialysepflicht, pürierte Menüs und hochkalorischen Suppen.
Die Mahlzeiten werden nach Angabe der Johanniter von professionellen Köchinnen und Köchen zubereitet, die dabei auf gesunde und ausgewogene Ernährung achten. Außerdem arbeiten manche Anbieter mit lokalen Küchen und Catering-Services zusammen.
Die Bestellung erfolgt online, telefonisch oder per Bestellschein. Außerdem kannst Du entscheiden, ob Du täglich oder mehrmals pro Woche beliefert werden möchtest.
Die Preise unterscheiden sich je nach Region, Menü und Liefertag, daher gibt es keine pauschale Preisliste für Essen auf Rädern bei den Johannitern. Jedoch stellt der Anbieter eine Beispielrechnung bereit. In der Tabelle findest Du das Beispiel für folgendes Szenario: Du bestellst 5 Tage pro Woche, einen Tag davon am Wochenende, ein vegetarisches Mittagessen, einen Beilagensalat und ein Dessert:
Die Malteser bieten bei ihrem Essen auf Rädern ebenfalls heiße oder tiefgekühlte Mahlzeiten an. Wählen kannst Du aus einem zweiwöchig wechselnden Menüplan. Die Bestellung erfolgt per E-Mail, telefonisch oder direkt vor Ort bei der Essensübergabe. Für Bestandskunden steht zudem ein Onlineshop bereit. Die Speisepläne setzen sich aus unterschiedlichen Menüs zusammen:
„Premium-Menü“ mit ausgefallenen Mahlzeiten.
„Tagesempfehlung“ mit viel Abwechslung.
„Traditionell gut“ mit Hausmannskost.
„Einfach lecker“ mit einfachen Gerichten, die gut für jeden Tag sind.
„Klein, aber fein“ mit kleinen Mahlzeiten für den kleinen Hunger.
Auch auf besondere Ernährungsbedürfnisse gehen die Malteser ein. Daher bietet der Dienstleister unter anderem an:
Schonkost-Menüs
Diabetikergeeignete Menüs
vegetarische Menüs
kleine und große Portionen
Du entscheidest selbst, ob Du täglich oder mehrmals pro Woche bestellen möchtest. Wenn Du für mehrere Tage vorbestellst, werden die Menüs an einem Wochentag tiefgekühlt geliefert, sodass Du diese im Backofen oder manche Gerichte auch in der Mikrowelle einfach zubereiten kannst. Neu-, Um- oder Abbestellungen von täglich gelieferten Mens sind am Vortag bis 12 Uhr, teilweise noch am gleichen Morgen möglich.
Die Malteser liefern Essen auf Rädern deutschlandweit aus. In Regionen, die nicht inbegriffen sind, übernimmt der Partner HOFMANNs die Versorgung. So stellen die Malteser einen flächendeckenden Service sicher.
Das Deutsche Rote Kreuz bietet Essen auf Rädern in zwei unterschiedlichen Varianten an:
Du lässt Dir täglich ein warmes Mittagessen liefern.
Du erhältst eine wöchentliche Lieferung Deines gewählten Menüpakets mit tiefgekühlten Mahlzeiten und bereitest Dir diese ganz einfach nach Bedarf zuhause zu.
Das DRK weiß ganz genau, welche Variante für wen am besten geeignet ist:
Bei dem warmen Mittagessen fällt die Zubereitung gänzlich weg und Du hast außerdem täglich persönlichen Kontakt zu den Auslieferungsfahrern. Diese können Dir bei Bedarf auch dabei helfen, die Menüschale zu öffnen.
Die Tiefkühlgerichte bieten den Vorteil, dass Du selbst entscheiden kannst, wann Du welches Menü essen möchtest. Außerdem muss das Gericht nicht warmgehalten werden. Auch der Preis fällt geringer aus als bei den warmen Gerichten.
Auch für besondere Ernährungsbedürfnisse bietet das DRK beim Essen auf Rädern Möglichkeiten an, zum Beispiel:
für Diabetiker
bei Magen-Darm-Beschwerden
für Personen mit Schluckstörungen
bei Allergien und Unverträglichkeiten
bei Mangelernährung
Möchtest Du Essen auf Rädern beim Deutschen Roten Kreuz bestellen? Den Service findest Du online unter: Essen auf Rädern - Menüservice - DRK e.V.. Deinen lokalen Anbieter findest Du auf derselben Seite mithilfe einer Suchfunktion.
Sonstige Anbieter
Auch weitere große Anbieter wie die Caritas oder Diakonie bieten den Service Essen auf Rädern an. Da diese Anbieter keine überregionalen Informationen zum Service zur Verfügung stellen, solltest Du Dich direkt auf der Internetseite Deines Regionalverbandes informieren. Den richtigen lokalen Anbieter findest Du bei der Caritas unter www.caritas.de/diecaritas/in-ihrer-naehe/in-ihrer-naehe und bei der Diakonie unter www.diakonie.de/informieren/einrichtungssuche.
FlixTipp:
Natürlich gibt es neben den genannten Anbietern noch weitere Lieferanten für Essen auf Rädern – darunter auch private Lieferdienste. Über die Plattform EssenaufRädern.de kannst Du Dir ganz einfach und bequem anzeigen lassen, welche Anbieter für Deinen Wohnort in Frage kommen. Nutze jetzt die Suchfunktion!
Der Preis für Essen auf Rädern variiert je nach Anbieter. Die Frage „Was kostet Essen auf Rädern" kann daher nicht pauschal beantwortet werden.
Wählst Du Standard-Mahlzeiten ohne besondere Wünsche bewegen sich die Preise häufig zwischen 6 und 10 Eurp pro Mahlzeit. Besondere Menüs oder Spezialkost (z. B. püriert, laktosefrei) kosten mit ca. 9 bis 15 Euro pro Mahlzeit häufig mehr.
Wenn Du also zum Beispiel täglich beliefert werden möchtest (30 Mahlzeiten), ergeben sich pro Monat Kosten von etwa:
180 bis 300 Euro für Standardmenüs
270 bis 450 Euro für Premiumangebote
Achte bei Deinem Anbietervergleich sowie bei der Bestellung auf zusätzliche Kosten. Das Menü selbst ist häufig nicht der einzige Kostenfaktor. Es können unter anderem folgende Zusatzkosten entstehen:
Liefergebühren
Feiertagszuschläge
Wochenendzuschläge
Gebühren für kurzfristige Stornierungen
Zuschläge für Schonkost
Mindestbestellmengen
FlixTipp:
Es kann immer mal vorkommen, dass Familie, Enkelkinder oder Freunde zu Besuch kommen, die bei Dir zuhause auch versorgt werden sollen. Wenn dies regelmäßig der Fall ist, solltest Du einen Anbieter wählen, der zum Beispiel Zusatzmenüs anbietet, die Du flexibel hinzubuchen kannst.
Übernimmt die Pflegekasse die Kosten für Essen auf Rädern?
Grunsätzlich gilt: Die Kosten für Essen auf Rädern für Senioren und Pflegebedürftige werden nicht von der Pflegeversicherung übernommen.
Erhältst Du jedoch einen Entlastungsbeitrag nach § 45b SGB XI, weil Du Pflegegrad 1,2,3,4 oder 5 besitzt, kannst Du diesen in der Regel nutzen, um Essen auf Rädern damit zu zahlen. Ob Du den Entlastungsbetrag tatsächlich für diesen Service nutzen kannst, solltest Du immer individuell abklären. Dies ist meist unkompliziert:
Pflegegrad prüfen (Pflegegrad 1 bis 5 erforderlich).
Beim Anbieter nachfragen, ob Leistungen über den Entlastungsbetrag abrechenbar sind.
Gegebenenfalls eine Rechnung oder Leistungsnachweise bei der Pflegekasse einreichen.
Alternativ beim örtlichen Pflegestützpunkt beraten lassen.
Wenn Du Dir täglich Essen liefern lässt, wird der Entlastungsbetrag in Höhe von 131 Euro pro Monat nicht ausreichen, um die Kosten für den Lieferservice zu decken. Benötigst Du weitere Unterstützung, weil Du selbst die übrigen Kosten nicht tragen kannst, hast Du die Möglichkeit, weitere Hilfe über das Sozialamt anzufragen. In Betracht kommen vor allem:
Grundsicherung im Alter
Hilfe zum Lebensunterhalt
Hilfe zur Pflege
Ob ein Anspruch besteht, hängt von Deiner individuellen finanziellen Situation ab und wird immer im Einzelfall geprüft.
Die DGE-Zertifizierung als Qualitätsmerkmal
Neben der regionalen Verfügbarkeit, der Menüauswahl und den aufkommenden Kosten spielt auch die Qualität des Essens eine Rolle, wenn Du nach dem passenden Anbieter suchst. Die meisten Dienstleister werben mit Angaben wie „ausgewogene Mahlzeiten". Damit Du nicht alle Inhaltsstoffe einzeln durchgehen musst, um die Qualität zu beurteilen, bietet der „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung mit Essen auf Rädern und in Senioreneinrichtungen“ eine hilfreiche Orientierung. Dieser wurde von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) speziell für die Seniorenverpflegung entwickelt. Ziel ist es, eine bedarfsgerechte, abwechslungsreiche und nährstofforientierte Verpflegung älterer Menschen sicherzustellen.
Zur Zertifizierung wird nicht nur das Essen selbst, sondern das gesamte Verpflegungskonzept bewertet, also auch Faktoren wie die Auslieferung und Qualitätssicherung. Insgesamt werden unter anderen folgende Aspekte bewertet:
Unter anderem werden folgende Bereiche bewertet:
Lebensmittelauswahl
Häufigkeit bestimmter Lebensmittelgruppen
Speisenplanung über mehrere Wochen
Nährstoffqualität der Menüs
Salz-, Fett- und Zuckergehalt
Hygienestandards
Qualitätsmanagement
Kundenservice
Auslieferung der Mahlzeiten
Berücksichtigung besonderer Bedürfnisse älterer Menschen
Der DGE-Qualitätsstandard sieht zum Beispiel vor, dass Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und andere pflanzliche Lebensmittel regelmäßig Bestandteil des Speiseplans sind. Gleichzeitig soll der Einsatz stark verarbeiteter Produkte begrenzt werden. Auch bei der Verwendung von Salz gibt die DGE konkrete Grenzen vor, um eine übermäßige Natriumaufnahme zu vermeiden.
Ob Dein gewählter Anbieter DGE-zertifiziert ist, hängt immer vom regionalen Verband ab. Es wird also zum Beispiel nicht das Essen auf Rädern der Johanniter deutschlandweit bewertet, sondern stets die einzelnen regionalen Anbieter. Damit Du bequem herausfinden kannst, ob ein bestimmter Anbieter die DGE-Zertifizierung besitzt, kannst Du einfach die Suchfunktion des DGE nutzen, diese findest Du unter Referenzkarte: Fit im Alter.
Was passiert, wenn ich ins Krankenhaus muss?
Es kann jederzeit vorkommen, dass einem Empfänger von Essen auf Rädern ein Krankenhausaufenthalt bevorsteht. Wenn dieser planbar ist, solltest Du Deinen Lieferdienst frühzeitig darüber informieren. Aber natürlich kann es auch zu spontanen Ausfällen kommen. Häufig gilt:
Pause ohne zusätzliche Kosten möglich
Meldung bis zum Vortag
teilweise ist eine Meldung auch noch am Liefertag möglich
Wiederaufnahme nach telefonischer Anmeldung
Schaue Dir bei Vertragsabschluss genau die Bedingungen an oder frage die Mitarbeitenden, wie die Regelungen im Falle eines Krankenhausaufenthaltes sind. So weißt Du jederzeit Bescheid, wie Du vorgehen solltest, um keine unnötigen Kosten zu haben.
Gut zu wissen:
Auch für Urlaubsreisen, Familienbesuche oder Reha-Aufenthalte kann eine Unterbrechung des Lieferdienstes nötig sein. Viele Anbieter ermöglichen eine einfache Pausierung und anschließende Wiederaufnahme ohne zusätzliche Kosten. Vor allem aber, wenn Dein Anbieter eine Mindestabnahmemenge pro Monat vorgibt, solltest Du genau überlegen, welches Vorgehen für Dich am besten ist und ob Du zum Beispiel einen ganzen Monat pausierst.
Checkliste: Welcher Anbieter für Essen auf Rädern ist der richtige für mich?
Um Dir die Suche nach einem passenden Anbieter zu erleichtern, stelle Dir folgende Fragen, die Du bei der Suche beachten solltest:
Welche Kostformen werden angeboten?
Werden Mahlzeiten täglich oder wöchentlich geliefert?
Werden Allergien berücksichtigt?
Wie hoch sind die Gesamtkosten inklusive Lieferung?
Gibt es Wochenend- und Feiertagszuschläge?
Kann der Entlastungsbetrag genutzt werden?
Gibt es Probeessen?
Ist eine kurzfristige Pause möglich?
Was passiert bei Krankenhausaufenthalten?
Sind Ansprechpartner vor Ort erreichbar?
Der Bundesverband der Verbraucherzentrale hat mithilfe des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eine Checkliste erstellt, die Dich bei der Anbieterauswahl für Essen auf Rädern unterstützt. Damit kannst Du Deine TOP-3-Anbieter vergleichen und mithilfe unterschiedlicher Fragestellungen herausfinden, welcher Dienst für Dich am besten geeignet ist. Die Checkliste findest Du unter Essen auf Rädern - Checkliste der Verbraucherzentrale.
FlixTipp:
Bevor Du einen Vertrag mit einem Anbieter abschließt, bestelle unbedingt ein Probemenü. Zwar zeigt Dir dies nicht die gesamte Menüauswahl, jedoch erhältst Du einen guten ersten Eindruck des Essens.
Fazit
Die Angebote für Essen auf Rädern unterscheiden sich je nach Anbieter deutlich bei Menüauswahl, Liefermodell und Preis. Während warme Mahlzeiten besonders komfortabel sind, bieten Dir tiefgekühlte Menüs mehr Flexibilität und sind häufig günstiger. Die monatlichen Kosten liegen je nach Anbieter und Menüauswahl meist zwischen 180 und 450 Euro. Wenn Du einen Pflegegrad besitzt, kannst Du prüfen, ob Leistungen rund um den Menüservice über den Entlastungsbetrag bezuschusst werden können. Bei der Anbieterauswahl lohnt es sich außerdem, auf mögliche Zusatzkosten, Regelungen bei Krankenhausaufenthalten und Qualitätsmerkmale wie die DGE-Zertifizierung zu achten.
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