Zukunft Mobilität – wie sich die Fortbewegung verändert

Zukunft Mobilität: Dieses Bild zeigt eine bunt beleuchtete große Straße von oben

Nur wenig prägt unser Leben so sehr wie Mobilität. Mobil zu sein, bedeutet nicht nur Distanzen zu überwinden und schnell von A nach B zu kommen. Mobilität bedeutet viel mehr als das – nämlich die Teilhabe am sozialen Leben, gesellschaftlicher Fortschritt, Wirtschaftswachstum, Selbstverwirklichung und individueller Erfolg. Vor allem auf persönlicher Ebene bedeutet Mobilität Lebensqualität. Doch wie sieht die Zukunft der Mobilität aus?

Wir haben einen Blick in die ADAC-Studie „Evolution der Mobilität“ geworfen und geben Dir in diesem Blogbeitrag einige Einblicke.

Wie bewegen wir uns 2040? Ein Blick Richtung Mobilität der Zukunft

Das Zukunftsinstitut hat im Auftrag des ADAC erforscht, welche langfristigen Trends und Entwicklungen zu dem Thema Mobilität bis 2040 zu erwarten sind. Eine sehr interessante Studie, die in den Bereich der Zukunftsmobilität blicken lässt.

Die Mobilitätsbranche steht vor einem großen Wandel und wird sich in den nächsten Jahrzehnten noch weiter verändern. Neue Mobilitätsangebote werden Einzug erhalten und die Möglichkeiten zur Fortbewegung neu definieren. Nachfolgend stellen wir Dir vier Trends vor, die auf diese Entwicklung Einfluss nehmen werden:

Individualisierung

Wir alle werden individueller und das bestimmt die Nachfrage nach Mobilitätsangeboten. Jeder von uns möchte entscheiden, wann, wie, wo und wohin er sich bewegt. Eigentlich ein Grundbedürfnis und keine neue Erkenntnis. Doch Mobilitätswünsche und -anforderungen verschieben sich. Individuelle Lebensstile, persönliche Einstellungen und Bedürfnisse wie auch Alltagsanforderungen sind wichtige Parameter, die in die Mobilität der Zukunft einfließen werden.

Mehr Kilometer werden zurückgelegt

Wusstest Du, dass private Haushalte in der EU jährlich über eine Billion Euro in ihre Mobilität stecken? In Deutschland sind es pro Kopf rund 2600 Euro jährlich. Jeder siebte Euro fließt in Leistungen, die es ermöglichen, unterwegs zu sein. Das geht aus Zahlen der European Commission aus dem Jahre 2016 hervor. Ein weiterer spannender Fakt: Rund 1,2 Billionen Personenkilometer legen die Deutschen im Jahr zurück – und die Tendenz ist steigend. Das zeigt: Der Mobilitätsbedarf erhöht sich. Welche Mobilitätsform das Rennen macht, wird sich im Zeitablauf zeigen.

Auto bleibt, verliert aber an Stellenwert

Mit dem Auto unterwegs zu sein, verliert in Zeiten von steigenden Spritpreisen, vollen Straßen, vielen Staus und unter Nachhaltigkeitsaspekten immer mehr an Attraktivität. Zwar bleibt es in Zukunft nach Aussage der Forscher ein wichtiges Fortbewegungsmittel, wird sich aber nicht mehr an erster Stelle rangieren, so wie es aktuell der Fall ist. Auch die Frage nach alternativen Antrieben wird weiter eine große Rolle spielen. Ist Elektromobilität die Zukunft? Wir sind gespannt, wie sich das Thema in den nächsten Jahren entwickeln wird.

Sharing-Konzepte nehmen zu

Sharing is caring – gilt das auch bei der Fortbewegung? Bis zum Jahre 2040 rechnen die Zukunftsforscher mit einer stärkeren intelligenten Vernetzung von Verkehrsmitteln. Digitale Plattformen werden an Bedeutung gewinnen und Mobilitätsthemen weiter fokussieren. Es gilt: Nutzen statt besitzen. Car- und Bike-Sharing werden vor allem in urbanen Lebensräumen immer interessanter. In ländlichen Regionen sieht es etwas anders aus. Hier werden Autos weiter gebraucht, um sich fortzubewegen. Doch auch auf dem Land werden alternative Konzepte häufiger nachgefragt werden.

Von der Mobilität zur Immobilität

Wir alle werden älter! Die steigende Lebenserwartung und der Generationswechsel bringen neue Anforderungen mit sich. Es wird zukünftig immer mehr Menschen geben, die weniger mobil sind als der Bevölkerungsdurchschnitt. Interessant: Prognosen des Statistischen Bundesamts zur Folge werden im Jahr 2040 etwa 1,5 Millionen Menschen in Deutschland leben, die über 90 Jahre alt sind.

Vieler dieser Menschen werden auf eine Mobilitätshilfe angewiesen sein. Ob Gehstock, Rollator oder Rollstuhl – das Thema Barrierefreiheit wird immer wichtiger. Denn das ist die Voraussetzung, damit diese Menschen am gesellschaftlichen und sozialen Leben teilhaben können.

Der Bedarf nach altersgerechter Verkehrsinfrastruktur wird in den nächsten Jahren steigen. Dazu gehören unter anderem funktionierende Aufzüge an Bahnhöfen, ausreichend Sitzgelegenheiten mit Witterungsschutz sowie Busse und Bahnen, die hindernisfrei zu besteigen sind.

Mobilität für Menschen mit starken Bewegungseinschränkungen

Doch wie sieht die Mobilität der Zukunft für Personen jeglichen Alters aus, die von starken Bewegungseinschränkungen betroffen sind? Darauf liefert die Studie des ADAC keine Antworten. Doch wir wissen: Der Bedarf an Mobilitätsprodukten wird in den kommenden Jahren steigen.

Smarte und ästhetische Mobilitätsprodukte sind immer gefragter. Bereits heute lassen sich Hilfsmittel am Markt finden, die stylisch aussehen und zugleich äußerst praktisch sind. Zwei dieser Möglichkeiten stellen wir Dir jetzt vor:

Faltbare elektrische Rollstühle

Kennst Du faltbare elektrische Rollstühle? Bereits heute sind Rollstühle dieser Art für die Fortbewegung im Innen- und Außenbereich sehr beliebt. Das Beste: Dank Faltmechanismus lassen sich diese im Handumdrehen auf ein kompaktes Maß zusammenfalten und ganz einfach in Auto, Bus, Bahn sowie Flugzeug transportieren. Mit bis zu 25 km Reichweite und noch vielmehr sind sie perfekt geeignet, um kleinere und größere Strecken zu meistern. Und das bietet geheingeschränkten Menschen Mobilität, Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Wir von ergoflix sind Marktführer für faltbare elektrische Rollstühle gemessen an der Online-Sichtbarkeit und bieten Dir ein großes Produktsortiment an. Erfahre jetzt mehr auf unserer Webseite.

Fazit: Die Zukunftsmobilität bleibt spannend

Wie Mobilität 2040 aussieht, das können wir wohl zu einem späteren Zeitpunkt sagen. Die Entwicklungen bleiben interessant zu beobachten. Gerade der demografische Wandel spielt eine hervorgehobene Rolle, denn mit steigender Lebenserwartung wird die Nachfrage an Mobilitätsprodukten noch stärker wachsen. Das Thema Barrierefreiheit wird immer wichtiger und sollte nicht außer Acht gelassen werden – denn das ist für viele Menschen die Voraussetzung, um sich ungehindert fortzubewegen.

Wer mehr über die Zukunft der Mobilität erfahren möchte, dem legen wir die Studie des ADAC nahe. Wirf doch mal einen Blick in diese.

Wie stehst Du zu diesem Thema? Wir freuen uns über Deine Kommentare.

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In unserem Mobilitätsblog haben wir eine Reihe interessanter Themen für Menschen mit Geheinschränkung aufbereitet. Wirf doch einen Blick in folgende Artikel:

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